Zeitraum

Jahr 301 AL



Langsam ist zu spüren, dass sich der lange Sommer seinem Ende neigt. Im Süden können sich die warmen Temperaturen noch halten, doch im Norden, im Grünen Tal, in den Flusslanden und auf den Eiseninseln wird es zunehmend kälter.


Gesuche

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Historie

• Stannis Baratheon wird von Margaery Baratheon gestürzt •
• Margaery Baratheon regiert in Königsmund •
• Glaubenskrieg in Königsmund •
• Robb Stark kehrt nach Winterfell zurück •
• Robb Stark lässt die Wildlinge die Mauer passieren •
• Theon Graufreud wird aus der Gefangenschaft entlassen •
• Kampf um Rosengarten •
• Daenerys Targaryen erholt sich von ihrer Vergiftung •

#1

Something for the heart

in Liebe 17.12.2017 13:35
von Maron | 191 Beiträge








Name: Maron
Alter & Geburtsjahr: 23, geboren 277 AL
Haus: /
Herkunft: Ich stamme aus Myr, bin aber letztlich in den Kronlanden und ihrer Umgebung aufgewachsen
Wohnort: Königswald, im Versteck der Kinder der Gerechtigkeit
Standort: Versteck der Kinder der Gerechtigkeit
Tätigkeit: Klauen, stehlen, „meine“ Kinder versorgen
Religion:Ich glaube an keine Götter mehr
Treue: mir selbst, den Kindern der Gerechtigkeit
Avatar: Aaron Taylor Johnson

Geschichte: Geboren wurde ich in der Sklavenbucht, in Myr und genau wie meine Eltern sollte auch ich das Leben eines Sklaven fristen. Einst aus Westeros nach Essos geflohen, sich ein besseres Leben erhoffend waren meine Eltern an die falschen Leute geraten und in den Sklavenstand gerutscht. Es rühmte sich nicht, dass sie da noch ein Kind bekamen und für meine Familie sah es wirklich schlecht aus. Meine Eltern fanden keine Anstellung als Haussklaven, denn wer wollte schon ein kleines Kind mit aufnehmen, dass nur zusätliche Arbeit und Ablenkung für die Eltern bedeutete? Meine Mutter kam also in einem Bordell unter, da war es nicht unüblich, dass die Frauen Kinder hatten, während mein Vater auf einem Schiff anheuerte. Anfangs kam er noch regelmäßig in das Bordell in dem meine Mutter arbeitete, doch irgendwann wurde es weniger, bis er von einer Reise gar nicht mehr heim kam. Was ihn dazu trieb und oder ob er vielleicht gestorben war, erfuhren wir nie. Mein Leben aber änderte sich nach dem Verschwinden meines Vaters. Ich war damals ungefähr drei Jahre alt und bekam nicht mit was um mich herum geschah. Ich lebte mit den Kindern der anderen Prostituierten in einem Raum und wir spielten. Wie Kinder es eben taten. Wir spielten und sahen das Elend unserer Mütter nicht. Anfangs hatte ich noch das Glück, dass meine Mutter ein gewisses Interesse an mir zeigte (zu dem Zeitpunkt war mein Vater noch Teil unseres Lebens und sie hoffte eines Tages genug Geld beiseitegelegt zu haben um nach Westeros zurückkehren zu können), doch je länger mein Vater fort war, desto weniger interessierte meine Mutter sich für mich. Ich war nur Ballast. Wie alle anderen Kinder auch, musste ich schon jung mithelfen. Wir mussten putzen (soweit wir das eben schon konnten) und uns um die anderen Kinder kümmern. Dafür hatte ich ein Händchen. Ich war gut darin andere Kinder zu beruhigen und das obwohl ich selbst noch sehr jung war.
Mit knapp sechs Jahren hatte meine Mutter ihr Interesse an mir dann gänzlich verloren und als ein Mann in das Bordell kam, der nach Kindern suchte, verkaufte sie mich breitwillig. Er sagte er würde uns ein besseres Leben bieten, uns ausbilden und bis heute hoffe ich, dass meine Mutter mich deshalb verkaufte und nicht weil sie das Geld wollte. Ich hoffe, dass sie mir ein besseres Leben als das Ihrige gönnte, auch wenn ich daran immer wieder zweifle. Doch dieser Mann, wir mussten ihn Meister nennen, wollte uns kein besseres Leben bieten. Wir sollten für ihn stehlen. Kinderhände blieben oft unbemerkt, manche Menschen hatten auch Mitleid mit uns und wir wurden weniger hart bestraft, als ein Erwachsener. Er trainierte uns darauf nicht erwischt zu werden und wurden wir es doch, schlug er uns. Wir fristeten ein trauriges Dasein, eingesperrt in ein altes nach Moder riechendes Haus, stets darauf bedacht genug von der nächsten Diebestour mitzubringen und immer an Essen zu kommen, denn der Meister gab uns viel zu wenig um satt zu werden. Doch es war auch zu viel um zu sterben. Im Gegensatz zu vielen Kindern die mit mir dort gefangen waren, hatte ich meine Hoffnung nicht aufgegeben. Ich glaubte daran eines Tages meinen Vater zu finden. In meiner Vorstellung war er dann ein Kapitän, der sein eigenes Schiff besaß und meine Mutter aus dem Bordell befreit hatte. Er fand mich an einem Hafen, nahm mich mit auf sein Schiff und wir segelten fort. Fort in den Sonnenuntergang, in das Unbekannte, nach Westeros. Dieses Land von dem mir meine Mutter so viel erzählt hatte. Auffällig oft trieb ich mich in den Häfen herum und hielt Ausschau nach meinem Vater, doch selbst wenn er mir begegnet wäre, hätte ich ihn vermutlich nicht erkannt. Er war schon so lange fort, dass ich mich kaum an sein Gesicht erinnern konnte. Nur seine Stimme klang immer noch in meinem Kopf.
Nach gut vier Jahren bei dem Meister, wurde er schwerkrank und brauchte Geld um sich behandeln zu lassen. Er verkaufte uns an verschiedene Leute und trennte die kleine, loyale Gruppe die wir gewesen waren. Ich kam zu einem Kapitän, der nach Westeros segeln wollte. Ich sollte ihm mit anderen Sklaven beim Beladen und beim Abladen helfen. Ich war aufgeregt, denn zum ersten Mal in meinem Leben verließ ich die Sklavenbucht und würde Westeros sehen. In meinen Träumen hatte ich dort ein besseres Leben. Ich träumte davon auf einer der Burgen zu leben, von denen meine Mutter erzählt hatte, doch die Realität nahm mir meine Träume. Das Beladen des Schiffes war anstrengend für einen Jungen wie mich. Ich hatte nie wirklich genug zu essen und war ziemlich abgemagert, gab mir aber die größte Mühe meinen neuen Meister zufrieden zu stellen. Ich schleppte, bis meine Arme nachgaben. Die Schifffahrt war lang und hart. Ich fühlte mich einsam und hilflos, doch ich schaffte es. Ich hielt durch. Nur war Westeros nicht das, was ich mir immer erträumt hatte. Unser Schiff hielt in der Schwarzwasserbucht von Königsmund und man konnte bis hier her die Fäkalien aus Flohloch riechen. Und doch war ich hier frei. In Westeros gab es keine Sklaven und so stahl ich mich, nachdem das Schiff entladen war, davon. Ich wollte hier ein neues Leben beginnen. Doch ich war recht naiv. Ich hatte kein Geld, kein Essen und nur die Kleidung die ich am Leib trug. Ich wusste nicht wo ich hinsollte und so landete ich in den Gassen von Flohloch. Bettelnd mit anderen Kindern. Mein einziger Vorteil war es, das ich jahrelang für meinen Meister geklaut hatte. Ich wusste wie man unbemerkt blieb und wo es die besten Dinge zu holen gab. Man konnte fast sagen, ich hatte es besser als die anderen Kinder und schaffte es mich einigermaßen über Wasser zu halten.
Eines Tages jedoch änderte sich mein Leben auf einen Schlag. Ich muss wohl zwölf gewesen sein, als ich mitbekam, wie eine Gruppe Kinder ein kleines Mädchen malträtierte. Sie hatte aus Mitleid Essen von einer Frau bekommen und das wollten die Kinder ihr nun nehmen. Sie konnte sich nicht wehren, sie war noch so schrecklich klein, vielleicht vier höchstens fünf Jahre alt. Und ich wusste genau wie es war alleine zu sein. Also schritt ich ein und verjagte die Kinder. Das kleine Mädchen war dankbar und so erfuhr ich ihren Namen „Malina“, nannte man sie und sie wurde fortan meine ständige Begleiterin. Ich beschütze sie und zeigte ihr wie man klaute ohne aufzufallen. Schon bald hatte es sich unter den Kindern herum gesprochen, dass ich Malina beschütze und andere Kinder kamen zu uns. Sie wollten nicht alleine sein, hatten Angst und so wurden wir immer mehr. Ich war schon bald nicht mehr das einzige Kind in meinem Alter, wir wuchsen und waren loyal wie eine Familie. Denn eigentlich ist es das wonach sich jeder sehnt, eine Familie, einen Rückhalt. Und das waren wir füreinander. Allerdings war es schwer mit so vielen Leuten jede Nacht einen Unterschlupf in Flohloch zu finden, sodass ich bald mit zwei anderen Kindern Königsmund verließ um nach einem geeigneten Versteck Ausschau zu halten. Wir durchstreiften den Königswald tagelang und stießen bald auf eine passende Höhle. Sie war nicht feucht und man konnte leicht ein paar Räume aus all den verwinkelten Ecken schaffen. Wir gingen zurück nach Königsmund und holten die anderen Kinder um uns als Familie dort ein Heim zu schaffen.
Gemeinsam mit den zwei anderen ältesten Kindern übernahm ich die Führung der Gruppe. Wir sorgten dafür, dass jeder einen Schlafplatz hatte, sorgten dafür , dass immer genug Vorräte da waren und kümmerten uns um die Kinder, die immer wieder zu uns kamen. Wir waren ihre Familie und wir wussten um die Verantwortung die wir uns damit aufgeladen hatten. Zum ersten Mal seit mein Vater uns verlassen hatte, fühlte ich mich wieder, als hätte ich eine Familie. Die Kinder waren meine Familie und weil uns allen so viel Unrecht wiederfahren war, nannten wir uns „Kinder der Gerechtigkeit“. Wir stahlen „Im Namen der Gerechtigkeit“ um zu überleben und kamen damit ziemlich gut zurecht. Wie einst mein Meister bildete ich die Kinder im Stehlen aus, nur schlug ich sie nie. Ich hatte oft genug erfahren wie es war geschlagen zu werden und die meisten Kinder hier teilten mein Schicksal. Ich wollte nicht, dass ihre neue Familie genauso schrecklich war wie ihre Alte. Wir nahmen viele bei uns auf. Unter anderem ein Mädchen namens Sif, auch sie blieb bei uns.
Mit den Jahren wuchs unsere Familie und wir machten uns den Krieg der Könige zunutze und klauten wie nie zuvor. Wir machten gute Beute und besonders als Königsmund fiel, waren wir dort und raubten alles aus, was die Soldaten von Renly nicht mitgenommen hatten. Allerdings waren an diesem Tag nur die älteren Kinder unterwegs, die sich besser schützen konnten. Trotzdem brachte es uns einen großen Vorrat ein, den wir besonders im Hinblick auf den anstehenden Winter gut gebrauchen konnten. Wir fingen an uns immer mehr einzudecken, besonders mit Holz um unsere Höhle warm zu halten.
Einige Umdrehungen später brachten einige der Kinder einen betrunkenen Mann mit, den sie ausgeraubt hatten. Er war ihnen gefolgt und sie hatten Mitleid mit ihm gehabt. Er schien ebenso verloren wie wir es waren. Und so setzten wir ihn in eine unserer Zellen und ließen ihn dort seinen Rausch ausschlafen. Sein Name war Jaze Sturm.

Persönlichkeit: Ich bin durch meine Geschichte gezeichnet. Ich habe viele Probleme und werde nachts oft von schrecklichen Träumen heimgesucht. Doch versuche ich immer es besser zu machen, als meine Eltern. Ich gebe mir Mühe für die Kinder ein Vorbild zu sein, für sie da zu sein und ihnen all die Liebe zu geben, die sie nie bekommen haben. Ich wünsche mir, dass wir eine richtige Familie sind und all denen, die keine Familie und keinen Platz in dieser Welt haben, endlich da bieten können, wonach sie immer gesucht haben. Ich bemühe mich ihnen zu vertrauen, auch wenn das nicht für Fremde gilt. Ich bin äußerst misstrauisch und hinterfrage viel zu viel. Auch fällt es mir schwer die Kinder loszuschicken um zu klauen. Ich mag es nicht, dass es den Anschein hat ich würde sie zwingen. Ich selbst wurde damals zu oft gezwungen Dinge zu tun, die ich nicht tun wollte. Und doch muss auch ich die Kinder losschicken, damit wir überleben können.
Ich genieße meine Freiheit und auch wenn ich die Hoffnung meine Eltern zu treffen eigentlich längst aufgegeben habe, finde ich mich oft in der Schwarzwasserbucht wieder, an den Schiffen entlanggehend, nach meinen Eltern suchend. Ja ich habe eine neue Familie mit den Kindern, doch sehne ich mich manchmal danach einfach selbst wieder Kind zu sein. Meine Kindheit war so schnell vorbei, dass ich oft sehr verbittert und ernst rüber komme, weil mir keine Wahl blieb als schnell erwachsen zu werden und all dieser Ernst war eben schon immer Teil meines Lebens. Ich bin auch nur sehr selten fröhlich. Meist sehe ich auch in den glücklichen Situationen etwas dass mir Sorgen bereitet. Irgendwie hat alles in meinem Leben diesen faden Beigeschmack, denn ich habe immer noch Angst, das was ich habe wieder zu verlieren. Oft streife ich alleine durch die Wälder, wenn ich nachdenken muss und gehe alleine auf Diebestouren, denn ich genieße die Ruhe zum Denken. Auch wenn ich nichts gegen das rege Treiben in unserer Höhle habe. Ich weiß die Einsamkeit zu schätzen und sehe sie als meinen treuen Begleiter.
Was ich allerdings mit der Zeit gelernt habe ist dass Kinder ehrlicher sind, als Erwachsene. Ich weiß wie ich ein Kind einzuschätzen habe, das neu bei uns ankommt, doch mit Erwachsenen fällt mir das nicht so leicht. Ich sehe in ihnen meist nur das Schlechte und traue mich nicht, Einem von ihnen zu vertrauen, geschweige denn um Hilfe zu bitten. Ich mache lieber alles alleine und komme damit meist ganz gut zurecht.











Name: deine Wahl
Alter & Geburtsjahr: jünger als 23
Haus: /
Herkunft: deine Wahl
Wohnort: Versteck der Kinder der Gerechtigkeit
Standort: Versteck der Kinder der Gerechtigkeit
Tätigkeit: Versorgen der Kinder, Klauen
Religion: deine Wahl
Treue: den Kindern der Gerechtigkeit

Geschichte: Ich möchte auch hier nicht zu viel vorgeben, doch einige Punkte wären mir wichtig. Du bist als Waise aufgewachsen (wann du Waise geworden bist, steht dir frei) und wirst schon sehr früh Teil der Kinder der Gerechtigkeit. Du baust quasi die Organisation gemeinsam mit mir und noch Anderen auf. Dir ist die ganze Sache sehr wichtig. Wie du dich allerdings einfügst oder wie du zu ihnen gefunden hast, darfst du dir gerne selbst ausdenken.
Persönlichkeit: Ich mache ungerne Vorgaben was einen Charakter angeht, allerdings wäre mir wichtig, dass sie einen realistischen Charakter hat. Außerdem sollte sie eine gewisse Empathie besitzen und liebevoll sein, immerhin hat sie die Verantwortung für einige Kinder. Allerdings sollst du die Figur spielen und dich mit dem Charakter wohl fühlen 😊










Wunschavatar: Such dir etwas Hübsches aus, ich behalte mir allerdings ein Veto-Recht
Beziehung der Charaktere: Ich hatte mir vorgestellt, dass die Beiden sich eben schon ewig kennen, alles zusammen aufgebaut haben und langsam aber sicher Gefühle für einander entwickeln. Es wird vielleicht nicht gleich die große Liebe sein, aber auf Dauer soll sich schon ein Pair entwickeln. Auch wenn sie die ganze Sache sehr vorsichtig angehen, da ihnen die Kinder wichtiger sind.
Zukunft der Charaktere: Das können wir gerne gemeinsam besprechen
Probepost oder Probeplay? Ein alter würde mir reichen
Was ist mir wichtig? Ich erwarte nicht, dass du 24/7 online bist, bin ich auch nicht und ich schaffe es auch selbst nicht immer super schnell auf Posts zu reagieren. Mir wäre allerdings wichtig, dass du eigene Ideen mitbringst und dich einbringst, damit sich die Geschichte der Kinder der Gerechtigkeit weiter entwickeln kann. Auch möchte ich gerne verstehen was ich lese. Also eine gewisse Grammatik und Rechtschreibung ist mir schon wichtig.
Meine letzten Worte an dich: Ich freue mich schon auf deine Bewerbung

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