Zeitraum

Jahr 301 AL



Langsam ist zu spüren, dass sich der lange Sommer seinem Ende neigt. Im Süden können sich die warmen Temperaturen noch halten, doch im Norden, im Grünen Tal, in den Flusslanden und auf den Eiseninseln wird es zunehmend kälter.


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• Rosengarten in Gewalt der Lannisters •
• Daenerys Targaryen regiert in Königsmund•

#1

Religionen

in Die Welt von Game of Thrones 29.05.2018 19:21
von Admin | 201 Beiträge



Die alten Götter sind Naturgötter, deren Aussehen und Namen geheim sind. Sie sind in Bäumen, Steinen, in Flüssen. Die Götter werden von den Kindern des Waldes und später von den ersten Menschen verehrt, die den Glauben übernahmen. Gebete und Opfergaben werden den alten Göttern vor den Herzbäumen dargebracht. Hierbei handelt es sich um große Wehrholzbäume in deren Rinde ein Gesicht geschnitzt ist. Laut dem Glauben haben die Götter nur dort Macht wo man da Gesicht eines Herzbaumes sehen kann. Es heißt, dass Grünseher durch die Gesichter schauen konnten. Grünseher sind Kinder des Waldes und später auch Menschen, die mit ihrem Geist in Tiere fahren können und in Visionen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen. Die Grünseher der Kinder des Waldes konnten auch das Wetter und das Meer kontrollieren. Die Augen der Grünseher der Kinder des Waldes waren meist Grün, nur selten auch rot, woher der Name Grünseher stammt. Um das Gleichgewicht beizubehalten, wurden diese Grünseher nie sehr alt.
Als die ersten Andalen in das Land einfielen und große Teile von Westeros eroberten, verschwand der Glaube an die alten Götter und die Menschen übernahmen den Glauben an die Sieben und fällten die Wehrholzbäume. Dieser Glaube wird durch die Menschen im Norden erhalten, sowie ein paar andere, vorrangig alte Adelsgeschlechter der ersten Menschen, die sich im Süden gehalten haben.



Der Glaube an die Sieben kam mit den Andalen von Essos nach Westeros. Gemäß dieser Religion gibt es einen Gott, bestehend aus sieben verschiedenen Aspekten: Mutter, Vater, Krieger, Schmied, Jungfrau, altes Weib und der Fremde. Menschen beten zu den Sieben in siebenseitigen Gotteshäusern, genannt Septen, die von einer Priesterschaft geleitet werden, den „Septons“ und „Septas“. Der Glaube ist neben einem Glaubenssystem auch eine Institution an deren Spitze der Hohe Septon steht, der in der Großen Septe von Baelor in Königsmund residiert. Diese Septe löst zu Aegons Landung in Westeros die Sternensepte im Altsass als wichtigste Septe ab. Daneben gibt es noch Septeien. Dies sind klosterähnliche Einrichtungen, in denen "die braunen Brüder" leben, die oftmals ein Schweigegelübde ablegen.
Die heilige Schrift dieser Kultur nennt sich der "Siebenzackige Stern", der sich mit den sieben Aspekten der Gottheit befasst. Darüber hinaus gibt es noch das "Buch der heiligen Gebete".
Jeder der sieben Aspekte steht für eine Eigenschaft. Der Vater steht für die Gerechtigkeit, die Mutter für Gnade, der Krieger für Stärke, das alte Weib für Weisheit, der Schmied für das handwerkliche Geschick, die Jungfrau für Unschuld und der Fremde steht für den Tod und das Unbekannte.
Septone edler Herkunft behalten ihren Vornamen, hohe Septone legen all ihre Namen ab. Es gibt zudem die "Schweigenden Schwestern", die die Toten für eine Beerdigung vorbereiten. Sie leben keusch und schweigend. Sie werden auch als "Frauen des Fremden" bezeichnet.
Die Spatzen sind eine fanatische Gruppierung dieses Glaubens, die Sünder mit strengen Bußen und Züchtigungen bestraft. Auf der Stirn haben sie den siebenzackigen Stern geritzt. Sie entledigen sich aller Titel und Reichtümer und leben nur dafür, die Welt zu bekehren.
Dieser Glaube ist intolerant gegenüber anderen Religionen, doch ist durch das gezwungene Zusammenleben mit den Anhängern der Alten Götter in einem Reich, der Fanatismus gemildert worden.



Auf den Eiseninseln entwickelte sich eine unabhängige und lokale Religion, die sonst nirgendwo in Westeros praktiziert wird. Die Eisenmänner verehren eine erbarmungslose Meeresgottheit, den Ertrunkenen Gott, der diejenigen belohnt und seine Gunst schenkt, die in seinem Namen plündern und kämpfen. Der ertrunkene Gott brachte einst das Feuer aus dem Meer zu den Menschen und soll mit seinem Schwert die Meere besegelt haben. Er lebt in den Wasserhallen und seine Kreaturen sind die Fische, die den Eisenmännern selbst im Winter als Nahrung dienen. Die würdigen Eisenmänner leben nach ihrem Tod in den Wasserhallen und Meerjungfrauen erfüllen ihnen jeden Wunsch.
Der Feind des ertrunkenen Gottes, ist der Sturmgott, der in einer Halle in den Wolken lebt und dessen Kreaturen die Raben sind, Schon immer tobt ein Kampf zwischen diesen beiden Gottheiten. Kommt es zu einer Schlacht, gerät das Meer in Wallung.
Die Roben der Priester sind blau, grau und grün.
Die überzeugtesten Anhänger werden in Salzwasser „ertrunken“ und von den Priestern des Ertrunkenen Gottes wiederbelebt. Überleben sie, sind sie würdig dem Gott zu dienen, in dem sie plündern, brandschatzen und erobern. Bei Neugeborenen und Adligen wird lediglich Meerwasser über das Haupt gegossen, was wenig Ansehen bei den streng Gläubigen genießt.



Der Herr des Lichtes ist ein Gott, der in Essos beliebt ist, jedoch kaum bekannt in Westeros. Die wenigen in Westeros, die ihn kennen, nennen ihn den roten Gott, während seine Anhänger aus Essos ihn R'hllor nennen. Laut dem Klerus, den Roten Priestern, ist der Herr des Lichts der Beschützer der Menschheit vor dem Großen Anderen, dessen Name nicht ausgesprochen werden darf und der der Gott von der Dunkelheit, Kälte und Tod ist. Es herrscht ein ständiger Krieg zwischen den Göttern, den nur der Messias Azor Ahai mit seinem brennenden Schwert Lichtbringer beenden kann.
Als gnadenloser Gott verlangt er schwere Opfer von seinen Anhängern, die er dafür mit Macht und Leben belohnt. Durch Reisende und Migranten kam der Glaube nach Westeros. Die Priester und Priesterinnen tragen rote Kleidung, weswegen sie auch rote Priester genannt werden. Die roten Tempel in Essos kaufen Kinder und machen sie zu Priestern, Tempelhuren oder Kriegern, die die größeren Tempel beschützen. Diese Tempelkrieger werden "Flammende Hand" genannt und diese Tempelwache besteht immer aus genau 1000 Kriegern.



Die alte Religion ist der Glaube der Ghiscari, dem noch nur noch wenige Menschen angehören, meistens Mitglieder der Herrscherklasse in der Sklavenbucht, die sich als direkte Nachfahren der Ghiscari sehen. Wie sich die Sprache der Ghiscari mit dem Valyrischen mischte, so mischte sich auch die Religion mit der damals aufkommenden Religion des Herrn des Lichts. Einige Ghiscari-Nachfahren erzählen, dass die Religion von R'llhor auf der ihrigen gründet. Der Name der Religion ging verloren, als die Sprache der Ghiscari unterging. Man nennt sie daher nur die alte Religion. Angebetet werden hierbei 7 Harpyien, die ähnlich dem Glauben der Sieben für verschiedene Eigenschaften stehen. Jede Harpyie hat eine eigene Gruppe von Grazien - so nennen sich die Priesterinnen in dieser Religion.
Die Grüne Grazie ist die oberste Priesterin. Jede Stadt besitzt nur eine grüne Grazie. Sie dient der Harpyie Mhysa - das ghiscarische Wort für Mutter -, die als Göttin der Entstehung gilt. Sie soll die Erde von Ghiscar mit dem Blut des alten Gottes - ein Riese, dessen Namen nicht überliefert ist - getränkt haben, worauf der unfruchtbare Boden Früchte trug. Die blauen Grazien sind die Heilerinnen und dienen der Harpyie Krasha, deren Flügelschlag sogar den Tod hinfort wehen soll. Unter den Blauen Grazien stehen die roten Grazien. Sie sind für ihre Liebeskünste bekannt und dienen Zreyzha, die jeden verführen können soll und so die Söhne der Harpyie - die Vorfahren der Herrscherklasse - geboren hat. Die weißen Grazien sind edle Mädchen, die noch zu jung für die Freudendienste sind und erst als Frau den roten Grazien beitreten. Sie ehren Zhraki, die Tochter von Zreyzha. Dann gibt es die Rosa Grazien, die als Prophetinnen gelten. Sie sollen sich in eine Trance versetzen können und Prophezeihungen empfangen. Sie dienen Lrise, die Harpyie der Weissagung. Letztlich gibt es noch die goldenen Grazien. Sie sind Sängerinnen und Tänzerinnen, die Jerazha dienen, die Harpyie, die den Sieg über ihre Feinde in die Welt hinausträgt. In Lieder verewigt zu werden, ist eine große Ehre für einen Ghiscari, der so die Zeit überdauert.
Wie auch beim Herren des Lichts, kaufen die Grazien Kinder, um sie zu bekehren. Die Mädchen werden Grazien, die Jungen werden zu Tempelwachen erzogen, die sich "Die Greifen" nennen. Da Harpyen sehr brutale Wesen sind, spielen die Kämpfe in den Arenen nicht nur eine unterhaltende, sondern auch eine wichtige religiöse Rolle, da so Opfer dargebracht werden.

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