Zeitraum

Jahr 301 AL



Langsam ist zu spüren, dass sich der lange Sommer seinem Ende neigt. Im Süden können sich die warmen Temperaturen noch halten, doch im Norden, im Grünen Tal, in den Flusslanden und auf den Eiseninseln wird es zunehmend kälter.


Gesuche

Jon Snow • Arya Stark • Rickon Stark • Ygritte • Jaime Lannister • Petyr Baelish • Asha Graufreud • Euron Graufreud • Loras Tyrell • Olenna Tyrell • Oberyn Martell • Ellaria Sand • Jorah Mormont • Daario Naharis • Missandei • Manke Rayder • Tormund Riesentod • Samwell Tarly • Benjen Stark • Ser Allisar Thorn • Brynden Rivers • Lady Mellisandre • Mitglieder der Nachtwache • Wildlinge • Sandschlangen •



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◅ Was bisher geschah... ▻

Historie

• Margaery Baratheon regiert in Königsmund •
• Glaubenskrieg in Königsmund •
• Robb Stark ruft zum Krieg gegen die weißen Wanderer •
• Roslin Stark stirbt bei Geburt des dritten Kindes •
• Nachtwache treibt Wildlinge hinter die Mauer •
• Rosengarten in Gewalt der Lannisters •
• Daenerys Targaryen regiert in Meeren•


#1

Götterhain

in Norden 06.02.2016 10:33
von Admin | 201 Beiträge

Der alte Götterhain blieb für 10.000 Jahre unangetastet, zusammen mit drei Hektar alter Erde und nahe beieinander stehende Bäumen, schuf ein Dickicht, das die Burg umgibt. Gemeine Bäume einschließlich Ironwoods, Eichen und Sentinels. In der Mitte dieses Wäldchens befindet sich ein alter Wehrholzbaum, dem ein Gesicht eingeschnitzt wurde und am Rande eines Teiches mit schwarzem Wasser steht. Gegenüber des Götterhains, unterhalb der Fenster des Gasthauses, entspringt eine unterirdische Thermalquelle, die drei kleine Teiche speist, mit einer moosbedeckten Mauer über ihnen. Die Götterhain ist von Mauern umschlossen, der durch ein eisernes Haupttor betreten werden kann oder durch ein kleineres aus Holz. Schneetreiben kann beobachtet werden, wenn der Götterhain von Schnee bedeckt ist.


zuletzt bearbeitet 06.02.2016 15:20 | nach oben springen

#2

RE: Götterhain

in Norden 31.05.2016 14:48
von Bran Stark | 862 Beiträge

-> cf Brans Kammer

Bran hatte sich auf den großen Stein setzen lassen.
Er genoss die Stille, die Einsamkeit die ihn hier erwartete. Der Junge lauschte dem Wind, der durch die Blätter wehte. Hörst du die Götter? Das hatte Osha ihn einst gefragt.
Der junge Lord Stark war schon früher gerne hier her gekommen, damals hatte er es geliebt die Ästen empor zu klettern. Einmal hatte er sogar hier oben geschlafen.
Doch das war lange her…
Heute saß Bran auf seinem Stein, den Blick starr ins Wasser des kleinen Sees gerichtet.
Er sah sich um, und als er merkte das er vollkommen allein war, gestattete er sich seinen Tränen freien Lauf zu lassen.
Am Tag über war er Brandon Stark, der Lord von Winterfell. Doch hier war er einfach nur Bran.
“Was wollt ihr denn noch von mir?”, fragte Bran in die Nacht hinein.
“Ich habe meine Lektion gelernt, seht ihr das denn nicht!?”, fragte der junge Stark wütend, und verzweifelt zugleich.
“Ich habe nicht auf Mutter gehört und nun kann ich weder gehen noch klettern oder kämpfen. Ich habe meine Lektion gelernt, also bitte hört auf. Ich flehe euch an, hört auf damit. Hört auf mir diese Alpträume zu schicken, hört endlich damit auf!”, bat er die alten Götter die auf ihn herab blickten.
Bran vergrub sein Gesicht in seinen Händen.
Diese Träume machten ihn wahnsinnig, und er wollte einfach wieder richtig schlafen. Ohne diese schrecklichen Träume.
Die Hände des jungen Lords verkrampften sich, das weiß seiner Knöchel trat beteits hervor.
Wütend schlug er mit der geballten Faust auf seinen Oberschenkel, doch wie immer spürte er nichts.
So bemerkte Bran nicht einmal das er nicht allein hier war, das noch jemand den Götterhain betreten hatte.

@Jojen Reed


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#3

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 06:01
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Jojen hatte den Götterhain betreten und da Bran schweig und er in Gedanken war, ging er lautlos zu dem Herzbaum und schloss einen Moment die Augen. Er war müde, aber würde keinen Schlaf mehr finden. Er dachte über den Traum eine Weile nach, doch bevor er zu einem genauerem Ergebnis kam, hörte er eine Stimme von der anderen Seite des Baumes. Er erkannte Brans Stimme und der Junge klang echt verzweifelt.
Er ging um den Baum herum und war dabei so lautlos, wie es seinem Volk zu eigen ist. Jojen hörte ihm zu und einen Moment zurückversetzt. Er verfluchte die Götter umd die Krähe, doch die Träume blieben und so fand er sich damit ab. Mittlerweile dominierte der Krieg und das bereitete ihm Unbehagen.
Er trat nun hinter dam Stamm hervor und sah Bran vor dem grimmigen Gesicht des Baumes. Diese jagten ihm einen kalten Schauer über den Rücken.
"Was sind das für Träume?", fragte er Bran etwas neugierig. Vielleicht verrrieten diesen etwas über ihn. Hatte er vielleicht auch den grünem Blick?

@Bran Stark


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#4

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 08:27
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Stark hörte natürlich nicht wie sich Lord Reed dem Götterhain näherte.
Er war so tief in seinen Gedanken versunken, so sehr mit seinen Träumen beschäftigt das er für einen Moment alles um sich herum vergaß.
Erst als Lord Reed ihn ansprach schreckte der junge Stark auf.
Erschrocken drehte er sich zu Jojen, und er sah ihm in die Augen.
Ihm kam der Gedanke das die Crannogman tatsächlich so lautlos waren wie man sich erzählte.
So setzte der junge Lord von Winterfell ein Lächeln auf- und er beschloss das er die Beiden wirklich ins Feldlager seines Bruders entsenden sollte- und er schüttelte seinen Kopf.
“Ihr müsst euch nicht mit den dummen Träumen eines Kindes befassen, MyLord.”, meinte Bran nur, ehe er sich umsah.
“Setzt euch.”, bat der junge Lord seinen Gast dann und sein Lächeln wurde langsam etwas entspannter.
Zwar gefiel es dem Jungen nicht das Lord Reed ihn in diesem Moment der Schwäche gesehen hatte, doch lies sich das nun nicht mehr ändern.
Aus Bran wurde binnen weniger Augenblicke wieder Brandon Stark, der Lord von Winterfell. Dies zeigte sich allein durch seine Haltung.
Hatte er zuvor noch noch leicht gebeugt dagesessen, die Hände zu Fäusten geballt wie ein trotzigen Kind, so saß er er jetzt aufrecht da, die Hände übereinander gelegt.
“Erzählt mir stattdessen von Euerer Heimat, der Eng.”, bat Bran der Lord seinen Gast dann.
“Ist sie wirklich so wie alle sagen?”, wollte er nun seinerseits neugierig wissen.
Er hatte viele Geschichten über die Eng gehört, und der Teil das die Crannogman sich lautlos bewegen konnten schien offenbar zu stimmen.
Mehr noch, einmal hatte ihm ein Besucher erzählt sie konnten das nur in der Eng da sie diesen Landstrich in und auswendig kannten.
Doch das schien nur die halbe Wahrheit gewesen zu sein, denn er konnte sich nicht daran erinnern Lord Reed schon einmal als Gast auf Winterfell gesehen zu haben.
Und doch hatte er sich lautlos zu ihm bewegen können.
Etwas was Bran faszinierend fand, doch zugleich drängte sich ihm der Gedanke auf das er noch vor einem Jahr genau so lautlos gewesen war. Damals als er noch über die Dächer und Mauern Winterfells geklettert war.

@Jojen Reed


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#5

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 13:03
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Jojen sah zu Bran und schüttelte leicht den Kopf.
"In meiner Familie werden Träumen eine große Bedeutung beigemessen. Es kann manchmal bedeutend sein, was einem selbst als unsinnig erscheint. Es gibt Menschen, die in ihren Träumen die Zukunft sehen oder in andere Lebewesen schlüpfen können. Ein Verbleibsel unserer Urahnen wie man sagt", entgegnete er. Er hatte vielleicht nicht hundertprozentig die Wahrheit gesagt, aber vielleicht erfuhr er so ja mehr?
Jojen setzte sich, als Lord Stark ihn darum bat.
"Was sagen andere denn von der Eng?", entgegnete er leicht schmunzelnd.
"Es ist sumpfig und nicht wenige Fremde versinken im Moor. Wir kennen uns natürlich aus dort, aber auch von unserem Volk gibt es manchmal unvorsichtige Menschen. Wir haben uns einen leichten Schritt angewöhnt. Manche Umwege wären zu groß und bei weniger sumpfigen Mooren kann man so durchaus drüberlaufen. Es gibt eine Menge Löwenechsen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Alles in allem kein so gemütlicher Ort außerhalb von Grauwasserwacht. Aber so, wie sich die Menschen im Norden an die Kälte und die Menschen im Süden an die Wärme gewöhnt haben, so haben wir uns an die trübe Moorlandschaft gewöhnt", verriet er lächelnd. Die Eng war nicht Besucherfreundlich, aber er selbst mochte die Eng und war gern dort. Er fwar auch gern bei den Feldern fernab der Städte und Moore.

@Bran Stark


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#6

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 14:09
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Lord Stark hörte Lord Reed zu, doch er schüttelte seinen Kopf.
“Die alte Nan sagt das nur noch die gemeinsten und bösesten der Wildlinge mit diesen Fähigkeiten geboren werden.”, gab der junge Lord dann zu.
“Und die leben zum Glück sehr weit weg.”, gab er dann zu, und er war wirklich froh das sich die Nachtwache um Diese kümmerte.

Westeros befand sich im Krieg der sie in Atem hielt, und mit diesem hatten sie genug zu schaffen.

Er kannte zudem die Geschichten über diese Tierlinge. Sie waren böse, so böse das man Kinder mit ersten Anzeichen dieser Fähigkeiten im Wald aussetzte. Dort sollten sich dann die Tiere der Wälder um diese Kinder kümmern.
“Ich kenne diese Legenden, die alte Nan hat uns früher oft Geschichten erzählt.”, verriet er dann.
Bran krochen kalte Finger über den Rücken, während er an diese Tierlinge dachte. Denn diese waren ihm die unheimlichsten.
Die Traumseher fand er dann wieder faszinierender, auch wenn er nicht mehr an solche Legenden glaubte. Erst recht nicht seit er Lord von Winterfell geworden war.

“Ich hoffe Euch und eure Familie nicht zu brüskieren MyLord, ich selbst glaube jedoch nicht an solche Dinge.”, gestand er Lord Reed dann.
Auserdem, was sollte es schon großartig bedeuten das er Nacht für Nacht durch den Wald rannte und ein Tier tötete?
Höchstens das er sich wünschte wieder rennen und klettern zu können.

Bran schüttelte seinen Kopf.
Schluss damit!

Lieber lauschte er gebannt der Beschreibung der Eng, das war zehn Mal spannender als Tierlinge und Traumseher.
“Man sagt das Lord Holland Reed die Burg Grauwasserwacht verschwinden und erscheinen lassen kann wo und wie er möchte. Man sagt es sei weniger eine Burg sondern mehr eine schwimmende Insel.”, wiederholte der junge Stark das was er über die Eng wusste, und der Klang seiner Stimme offenbarte das Interesse und den Respekt den der junge Lord vor diesem Landstrich hegte.
“Und man sagt das Ihr und euer Volk eure Feinde unbemerkt töten könnt.”, zitierte er weiter.
“Ich würde die Eng und Grauwasserwacht so gern mit eigenen Augen sehen.”, gab Bran dann ehrlich zu, seine tiefblauen Augen auf dem Gast aus der südlichen Region des Nordens ruhend.

@Jojen Reed


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#7

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 20:11
von Jojen Reed | 293 Beiträge

"Wenn die alte Nan das sagt, dann wird es schon stimmen", meinte er scheinbar ernst doch ein Grinsen konnte er sich danach doch nicht ganz verkneifen. Er war eben manchmal auch einfach nur ein Junge und nicht immer nur der kryptische Kerl mit dem Grünen Blick. Und er hatte viele Antworten gehört, doch die Geschichten der alten Nan war neu.
"Die Wildlinge sind nur Menschen, die einfach auf der falschen Seite der Mauer geboren wurde. Ich stieß als Kind in der Eng auf einen. Der hatte sich auf einem Boot versteckt und war so bis zur Eng gekommen. Ich war da noch jung, keine sechs Jahre, und ich gebe zu, das mutigste Kind war ich nicht, zumal unsere Amme erzählt hatte, Wildlinge spießen Kinder wie Spanferkel auf, grillen sie und essen sie. Der Wildling hat mich letztlich davon überzeugen können, dass er nichts dergleichen vor hat. Er wollte einfach weg aus dem ewigen Eis und weg von den Krähen, wie sie die Nachtwache nennen. Ich sagte ihm, wie er zum Königsweg kam, aber ich vermute, er wird im nächsten Moor versunken sein. Er kannte sich nicht aus und ich bezweifle, dass er Moore kannte", gab er zu. Er war als Kind unbesorgt und kam nicht auf die Idee, dass der Fremde vielleicht die Moore nicht kannte. Letztlich würde er es nie erfahren. Er hatte nie von ihm geträumt.
"Keine Sorge. Meine Schwester und ich reisten mit unserer Mutter schon viel umher und nahezu alle teilen Eure Ansicht. Vielleicht begründet sich unsere Annsicht, dass einst die Grünser in der Eng ihre Magie einsetzten. Die Crannogmen sollen kurze Zeit später dort gewesen sein und geheimes Wissen von den Grünsehern haben. Ich weiß nicht, ob das stimmt", gab er zu und das stimmte. Einmal hatte er von den Grünseher geträumt, doch weckte man ihn, bevor er weiter träumen konnte. Er hatte es sehr bedauert und seitdem nie wieder davon geträumt.
Er hörte Brans Ausführungen und musste doch schmunzeln, als er erklärte, Lord Howland Reed könne die Burg von Grauwasserwacht verschwinden und auftauchen lassen, wie er wollte.
"Nun, bisher war die Burg immer dort, wo sie immer war, wenn ich dort war. Ich denke nicht, dass mein Vater so etwas kann", erklärte Jojen ihm.
"Aber mit dem unbemerkt töten, das stimmt, doch haben wir nur selten Anlass dazu. Doch wir können verhindern, gesehen zu werden, wenn wir wollen. Wir können uns gut tarnen und sind sehr leise. Zudem kennen wir uns mit Giften gut aus. Die meisten Häuser verachten dies, doch in Dorne soll zum Beispiel das große Haus Martell ebenfalls vergiftete Waffen nutzen. Es ist ja auch das Beste für uns. In der Eng findet man viele giftige Pflanzen und Tiere. Wir sind kein Volk voller kämpferischer Hünen. In puncto Kraft sind uns wohl die meisten überlegen, also gleichen wir mit Gift unseren Nachteil aus, "sagte er. Es war kein Geheimnis und weithin bekannt. Die meisten hatten wohl einfach Probleme, dass sie Frösche, Löwenechsen und Schlange als Delikatesse sahen.
"Wenn es ruhiger wird und wir die nächsten Jahre lebend überstehen, dann seid Ihr ein willkommener Gast, Lord Stark", sagte Jared ehrlich.

@Bran Stark


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#8

RE: Götterhain

in Norden 01.06.2016 23:32
von Bran Stark | 862 Beiträge

:D Ich mag zwar Jared, und hätte nichts gegen ihn im asoiaf einzuwenden, aber mit Lord Jojen Reed gebe ich mich hier vollkommen zufrieden. :D //

Der junge Lord Stark senkte seinen Blick, als Lord Reed anmerkte das Wildlinge lediglich auf der falschen Seite der Mauer geboren worden waren.
Diese Ansicht lies denn jungen Lord von Winterfell nachdenklich werden. “So habe ich das noch gar nicht betrachtet.”, gab der junge Stark dann ehrlich zu, während er spürte wie sich eine kalte Hand um sein Innerstes schloss.
“Jeder Nordmann redet davon das Wildlinge eine Gefahr darstellen.”, räumte Bran ein, und seine Augen ruhten auf Lord Reed.
Es war vielleicht wirklich gut das er Diesen ab jetzt als seinen Berater hatte.
Gebannt lauschte er Lord Reeds Erzählungen und er lächelte leicht, wenn nicht sogar ein wenig beschämt.
“Es ist das was oft über Grauwasserwacht gesagt wird.”, gab der junge Stark zu und er grinste leicht.
Dann jedoch schob Bran eine Augenbraue nach oben.
“Ich hoffe doch das wir die nächsten Jahre lebend überstehen, und das der Krieg bald vorbei ist.”, gab der junge Lord dann zu.
“Ich möchte euch beide immer mehr ins Feldlager entsenden, mit dem Auftrag die Feldherren der Lannisters zu ermorden.”, gab Bran dann leise zu.
Immerhin hatte Lord Reed selbst zugegeben das diese Gerüchte und Erzählungen der Wahrheit entsprachen.
Kurz überlegte er ob er Lord Reed von seinen Träumen erzählen sollte, immerhin hatte dieser ihm auf geduldig seine Fragen beantwortet.
Und wenn er und seine Familie daran glaubten das sie einen tieferen Sinn hatten, weil es tief in ihrer Geschichte verwurzelt war.
Die alte Nan hatte selten über die Grünseher gesprochen.
Er wusste nur das die Grünseher das Land Westeros in der Vergangenheit vor der Zerstörung bewahrt hatten. Das sie in langen Kriegen die Wende und den Frieden herbei geführt hatten.
Doch diese waren ausgestorben, wie die Kinder des Waldes oder die weißen Wanderer.
Bran war nachdenklich geworden, und er würde wohl noch öfter Lord Reed um seine Ansicht bitten.
Irgendwie mochte er den Jungen, der so viel älter wirkte als sein Äußeres vermuten lies.
“Ich träume seit Monaten das ich durch den Wald renne. Ich renne, ich witterte, ich jage und ich töte. Das ist das schlimmste daran. Zu sehen wie ein Tier, ein Hirsch, ein Hase oder ein Pferd durch meine Zähne und Pfoten stirbt. Seit zwei Nächten schmecke ich sogar das Blut wenn ich ein Tier reiße.”, erklärte der junge Lord dann was ihn seit Monaten nicht mehr schlafen lies.
“Das ist das widerlichste daran. Am Anfang war es sogar ziemlich cool, aber seit das Töten anfing hasse ich diese Alpträume. Maester Luwin hat mir versucht mit Schlafsüß zu helfen doch das hat nicht funktioniert. Dann hat er mir nach langem hin und her Mohnblumensaft gegeben, doch das hat auch nicht geholfen.”, erklärte der junge Lord dann seine Situation.
“Aber ich will nicht jede Nacht Mohnblumensaft trinken, deswegen tu ich so als haben diese Träume aufgehört.”, verriet er dann mit gesenktem Blick, ehe er wieder zu Lord Reed sah.
Es war merkwürdig solche persönlichen Angelegenheiten mit Lord Jojen zu teilen und doch fühlte es sich irgendwie richtig an.
Hier musste er eigendlich nicht Brandon Stark der Lord sein.
An diesem heiligen Ort genügte wenn er Bran war.

@Jojen Reed


zuletzt bearbeitet 01.06.2016 23:36 | nach oben springen

#9

RE: Götterhain

in Norden 02.06.2016 06:04
von Jojen Reed | 293 Beiträge

"Die wenigsten betrachten es von dieser Seite. Es ist immer leicht, etwas zu hassen, was man nicht kennt. Es erspart Verhandlungen und Überlegungen. Gut, dass Wildlinge hier oft plündern und wildern trägt sicher einiges bei, doch ist dies hinter der Mauer üblich. Es gedeiht dort nichts und viel Wild haben sie auch nicht. Deshalb müssen sie das, um zu überleben. Und wenn sie hier ankommen, ist es wie ein Paradies. Wild soweit das Auge reicht und Speisen, die sie nicht kennen. Hinter der Mauer gibt es keine Grenzen und Grundstücke und sind sie hier, wird keiner sie das lehren, sondern tötet sie einfach. Das hat deren Ansicht den Südländern nicht unbedingt positiv geprägt. Aber ich schätze, bald wird es ein Bündnis geben, wenn ein Feind auftaucht, den Beide fürchten", gab er zu. Es war ein weißer Wolf gewesen, der hinter der Mauer herumstreifte und den die Wildlinge nicht erlegten, sondern sich ihm anschlossen. Vielleicht ein Stark, vielleicht ein anderer der Nachtwache. Doch er sah hinter ihnen einen Blizzard, wie ihn noch keiner sah. Und er sah die Krähe, die wartete.
"Nun, zum Teil stimmt es ja auch und wer weiß, wie diese Erzählung zustande kommen", verriet er lächelnd. Als Bran meinte, er hoffe, sie überlebten, schwieg er kurz. Kurz dachte er an seinen Traum. Er war umgeben von Schnee gewesen. Wieso sollte er hinter die Mauer, wenn kein Krieg herrschte. Er würde keinen neuen Sommer erleben, da war er sich sicher.
"Es wäre auch das Schlauste, doch sind alle immer so auf Ehre fixiert und da ziemlich stur, gab er zu.
Jojen hörte Bran aufmerksam zu, als dieser von seinen Träumen erzählte.
"Ihr könntet alle Schlaftränke auf einmal trinken, sie würden nicht aufhören. Es wird eher Träume hervorrufen, die noch intensiver hervorrufen durch die berauschende Wirkung. Es sind keine Träume, wie andere sie haben. Mich suchen Träume ähnlicher Art auf, seit ich ein Kind bin. Vielleicht erzähle ich Euch später, was es damit auf sich hat, doch bezweifle ich, dass Ihr mir jetzt wirklich glauben werdet. Meine eigenen Eltern brauchten fast zwei Jahre, bevor sie mir ernsthaftig glaubten", gab Jojen zu. Bran glaubte nicht an Warge, er würde heute damit sicher nicht anfangen.

@Bran Stark


zuletzt bearbeitet 02.06.2016 06:05 | nach oben springen

#10

RE: Götterhain

in Norden 02.06.2016 13:40
von Bran Stark | 862 Beiträge

Lord Stark nickte leicht, während ihm Lord Reeds Worte im Kopf wieder hallten.
“Da haben unsere Vorfahren aber ganz schön Mist gebaut.”, murmelte der junge Stark dann.
Er wollte nicht einmal die Lords der heutigen Zeit verurteilen, denn diese waren wie er mit diesen Gedanken aufgewachsen.
“Hätte dieser Konflikt nicht anders gelöst werden können, in der Vergangenheit? Es gibt so viel ungenutztes Land zwischen dem letzten Herd und der schwarzen Festung. Und was ist mit den ungenutzten Festungen der Nachtwache?”, hinterfragte Bran dann.
Jetzt wo er einmal richtig darüber nachdachte, war dieser Krieg sinnlos. Aber es stand außerhalb seiner Macht vergangene Fehler zu korrigieren.

“Ein Feind den Beide fürchten? Wer soll das sein?”, fragte der junge Lord dann, und Neugier schwang in seiner Stimme mit.
Wer lebte den noch hinter der Mauer?
Ein Wildlingsstamm den alle anderen Stämme fürchteten? Allein bei diesem Gedanken krochen dem Jungen wieder kalte Finger über den Rücken.
Oder war dieser besagte Feind der kommende Winter, der alle in die Knie zwang.
Lord Stark wusste das der Sommer sich dem Ende neigte, ein Grund mehr weshalb er sich wünschte das Robb bald nach Hause zurück kehren sollte.
Am besten sofort, ginge es nach ihm.
Mit diesen Gedanken blickte Bran hinauf zum Herzbaum, der mit seinem grimmigen Blick auf ihn herab sah.

Jojens Worte hinsichtlich seiner Träume liesen in dem jungen Lord Zorn aufwallen, den er mit aller Kraft nieder kämpfen musste.
“Ich will nur das diese Alpträume aufhören, mehr nicht.”, beharrte Bran und sein Blick verengte sich als er erneut zu Lord Reed sah.
“Wie soll ich den Norden lenken wenn ich ständig so erschöpft und müde bin das ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann?”, fragte er dann, seine Lippen waren inzwischen zu einer dünnen Linie geworden.
“Ich will keine Bedeutungen wissen, das soll nur aufhören, mehr nicht.”, murmelte er erneut, während er seinen Kopf in seine Hände stützte.
Es sollte aufhören, mehr wollte der junge Stark nicht.

@Jojen Reed


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#11

RE: Götterhain

in Norden 02.06.2016 18:14
von Jojen Reed | 293 Beiträge

"Vielleicht. Doch sagen die Legenden auch, dass allerleii gefährliche Kreaturen hinter der Mauer gewesen waren. Sie war also auch ein Schutz vor denen. Unser Lehrer sagte, dass die Mauer magisch sei", erwiderte Jojen und kurz sah er wieder die weißen Waderer vor augenund ein Schauer jagte über seinen Rücken. Er hoffte, dass die Mauer wirklich magisch war und die weißen Wanderer im Norden festsetzten.
"Ich bezweifle, dass man nicht viel tun kan, um diesen Konflikt jetzt noch zu lösen. Da braucht die Nachtwache einen Kommandanten, der diese Ansicht teilt und den die Nachtwache so respektiert, dass sie die Entscheidung gutheißt", stellte er fest. [i]Sie braucht keinen Kommandanten, sondern den weißen Wolf[/i], dachte er, sagte davon aber nichts.
"Es ist der Winter, den sie fürchten. So kalt, dass augenblicklich jedes Leben vergeht, berührt er es mit seinen kalten Fingern. Viele Gelehrte sagen, dass nach einem langen Sommer ein noch härterer Winter folgt und es gibt schon die ersten Anzeichen", erwiderte und nannte das Kind nicht beim Namen. Hätte er gesagt, dass es die weißen Wanderer sind, hätte Bran ihm nicht geglaubt.
"Ihr überschätzt Euch, Lord Stark, wenn Ihr meint, dass es die Götter interessiert, was Ihr wollt oder wie Ihr den Norden lenkt, wenn Ihr müde seid. Wollen Sie, dass der Norden gut gelenkt wird, werden sie Euren Bruder heimkehren lassen, doch ich schätze, die Götter interessiert die Plänkeleien der Menschen nur wenig", erwiderte Jojen. Als wenn es interessieren würde, was Bran oder er wollten. Sie waren Teil von etwas Größerem. Selbst die Krähe war vermutlich nur eine Figur in dem Spiel, das die Götter mit dieser Welt trieben.
"Findet Ihr einen Weg eine ruhige Nacht zu verleben, dann könnt Ihr ihn mir jederzeit mitteilen, denn dieses Schicksal verbindet uns. Ich habe seit Jahren keine ruhige Nacht mehr erlebt - und vor allem die erste Zeit die Götter gebeten, diese Träume fernzuhalten. Irgendwann gewöhnt man sich daran und findet sich damit ab", erwiderte er. Jede Nacht suchten ihn die Träume heim und es waren nicht Träume der Art, in der er eine glückliche Familie sieht. Meist sieht er Schlachten, Mord und Totschlag oder hatte Träume, die ihn so verwirrten, dass sie ihn nicht länger Ruhe und Schlaf gönnten.

@Bran Stark


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#12

RE: Götterhain

in Norden 02.06.2016 23:07
von Bran Stark | 862 Beiträge

Die tiefblauen Augen des jungen Lords verengten sich.
“Wozu beten wir dann, und erbitten die Götter um ihren Segen wenn es doch im Grunde egal ist was wir tun?”, fragte Bran etwas bissig.
Die Worte des jungen Lord Reeds waren wie ein Schlag in die Magengrube für den jungen Stark.
Seine Hände hatte er inzwischen zu Fäusten geballt.
“Euren Worten nach können wir jeden Werholzbaum und jede Septe nieder brennen. Wir können also jedes Gebet und jedes Ritual unterlassen. Wir können den Glauben eigendlich ganz abschaffen.”, zischte der junge Stark dann.
Er wusste nicht einmal warum ihn das Ganze so mitnahm. Vielleicht weil der Glaube an die alten Götter im Norden so tief verwurzelt war, das ein Nordmann ihn mit allem was er hatte verteidigen würde.
Der Glaube forderte nicht viel, doch er war wohl allen Nordmännern heilig.

Bran starrte auf den See und tatsächlich schafften es die Wellen das erhitzte Gemüt des jungen Stark zu beruhigen.
Im Nachhinein wusste er selbst nicht was ihn so wütend gemacht hatte.
Obwohl- doch tief in seinem Innersten wusste er es, und es zuzugeben viel dem jungen Lord von Winterfell alles andere als leicht.
Denn Lord Reed hatte Brans Ängste in klare
Worte gefasst.
Wenn die Götter wollen das der Norden richtig gelenkt wird dann liesen sie Robb heimkehren.
Robb war zum Herrschen geboren, er, Bran, nicht.
Er lies sich noch zu sehr von seinen Gefühlen leiten.
“Bitte, wenn es nicht bereits zu spät ist, vergebt mir MyLord. Euren Worten wohnte mehr Wahrheit inne als ich einsehen wollte.”, gestand Bran dann kleinlaut, und von dem trotzigem Jungen von eben war nichts mehr zu sehen.
Außerdem hatte er große Angst das er mit seinem unbedachten Verhalten seinen Bruder und König des Nordens um einen wertvollen Verbündeten gebracht hatte.
Der Winter nahte, in welcher Form auch immer, und wenn er kam dann mussten sie alle zusammen stehen.

Er hoffte inständig das er nun ebenfalls bald diesen Zustand des Abfinden und daran gewöhnen erreichte…

“Wie habt Ihr euch daran gewöhnt?”, fragte Bran schließlich nach einer Weile, seine tiefblauen Augen auf Lord Reed ruhend.
Er hoffte das der junge Lord der Eng ihm eine Antwort auf seine Frage gewährte.
Er würde es inzwischen verstehen wenn er ihm diese verwehren würde.

@Jojen Reed @Summer (falls du dich zu uns gesellen möchtest ;)


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#13

RE: Götterhain

in Norden 03.06.2016 06:33
von Jojen Reed | 293 Beiträge

"Theoretisch würde ich sagen, ja, doch schenkt der Glaube vielen Menschen Hoffnung. Hoffnung auf eine gute Ernte, die Heilung einer Krankheit, einen starken Spross einer Familie. Die Menschen beten für viel und wenn es sich erfüllt danken sie Gott. Doch wenn sie einem kleinen Jungen den Wunsch verwehren, ihn von den Alpträumen zu befreien - eine Leichtigkeit für sie -, dann zweifle ich daran, dass es sie gibt oder sie sonderlich gnädig sind", entgegnete er. Er war gerade mal sechs gewesen und hatte die Welt nicht mehr verstanden. Er hatte geschworen, alles zu tun, was sie verlangten. Er würde das Schwarz anlegen oder hoher Septon werden. Jeden Tag jahrelang - und dann ear die Antwort eine Vision seines frühen Todes. Dann hatte er sie gehasst und verflucht - wieder geschah nichts und er zweifelte an deren Existenz.
"Zudem sind die Bäume nicht nur ein Ort des Glaubens. Eines Tages werden sie vielleicht wieder ihren wahren Sinn enthüllen und dann wird jeder einzelne von nöten sein", fügte er hinzu. Er wusste, dass diese als Fernrohr in ganz Westeros dienten und vielleicht gab es noch Grünseher und die würden sie brauchen.
Bei seiner Entschuldigung lächelte er nachsichtig.
"Ein Berater soll wahrhaftig sprechen, doch vertragen die wenigsten die Wahrheit, denn oft hat sie einen bitteren Beigeschmack. Selbst mein Vater verwünschte mich manchmal, auch wenn er seine Kinder liebt", meinte er lächelnd. Er hatte sich daran gewöhnt, denn er wusste, dass diese Wut nicht ihm, sondern der Wahrheit gilt. Er nahm es keinen übel. Die meisten mussten sich dann nur kurz in Erinnerung rufen, dass es die Wahrheit war, die sie verfluchten und bsten ihn dann um Verzeihung.
"Ich sah die Vorteile meiner Träume und verstand, dass ich meinem Vater - meiner Familie - damit helgen konnte. Auch Ihr werdet dies eines Tages entdecken so unwahrscheinlich euch das erscheinen mag. Es wird nicht immer der Wolf sein. Es wird der stolze Adler sein, eine Löwenechse in fer Eng oder eine Felsenkatze bei Casterlystein", prophezeite er.

@Bran Stark


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#14

RE: Götterhain

in Norden 03.06.2016 17:40
von Bran Stark | 862 Beiträge

Bran fielen die Knochenberge von Essos vom Herzen als Lord Reed seine Entschuldigung annahm.
“Ich danke Euch MyLord.”, sprach der junge Stark leise, und er sah ein das er von Lord Reed noch eine Menge lernen konnte.
Zudem war Lord Jojen nur wenige Jahre Älter als er.
Er verstand am ehesten was in ihm vorging, und er konnte ihm wiederum helfen sich unter den Lords zurecht zu finden.
Dem Jungen kam der Gedanke das er Lord Reed gern als Freund hätte, ebenso wie Lady Flint, doch sah er selbst ein das dies unmöglich war.
In diesem Moment beneidete er die Wildlinge.
Sie kannten keine Regeln, keine Rangordnung. Bei Ihnen war jeder Gleich.
Der Blick des Jungen glitt in die Ferne, wo er glaubte einen der Schattenwölfe heulen zu hören.
Die Wölfe kümmerte auch keine Herrschaftsordnung.
Sie mochten wen sie mochten und sie verabscheuten wen sie verabscheuten, und zeigten das auch ungeniert.

Bran lauschte abermals Lord Reeds Worten und er lächelte.
“Ich erinnere mich. Vor tausenden von Jahren sollen Grünseher in der Lage gewesen sein durch diese Bäume hindurch zu sehen.”, gab der junge Stark dann zu.
“Lacht bitte nicht über mich, MyLord, ich wäre gern ein Grünseher. Dann könnte ich meinen Bruder warnen wenn Gefahr droht.”, gab er dann ehrlich zu.
Denn mit dieser Fähigkeit könnte er in Erfahrung bringen was in ganz Westeros vor sich ging.
Er könnte Ränke und Intrigen aufdecken, noch bevor sie in die Wege geleitet werden.
Doch Grünseher gab es nicht, sie gehörten ins Reich der Legenden. Genau so wie die Kinder des Waldes oder Warge.
Sollte es sie jemals gegeben haben, so waren sie vor langer Zeit schon ausgestorben.

Als Lord Reed abermals auf die Träume zu sprechen kam senkte der junge Stark seinen Blick.
Lord Jojens Worte klangen auf der einen Seite traumhaft, er würde die Eng sehen, oder den Süden des Landes.
Doch das käme ja den Wargen gleich, und das wollte er nicht.
“Wäre ich dann nicht sowas ähnliches wie diese Tierlinge? Ich will kein Tierling sein. Ich bin nicht böse.”, murmelte der junge Lord dann.
Nur das diese Tierlinge die Fähigkeit besaßen Tiere nach ihrem Willen zu lenken.
Allein der Gedanke daran lies erneut kalte Finger über seinen Rücken kriechen.
Nein, Bran mochte diese Träume nicht.

@Jojen Reed @Summer (du kannst dich einfach dazu playen, wenn du Lust hast. ;) )


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#15

RE: Götterhain

in Norden 03.06.2016 22:48
von Summer (gelöscht)
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Die Pfoten des Schattenwolfes bewegten sich lautlos über den weichen Boden des Götterhain's. Der Wolf mochte es hier zu sein genau wie Bran gern hier war. Es gehörte zu seinem Zuhause zu Winterfell und es ähnelte sehr dem Wald auch wenn der Götterhain von dicken Mauern eingeschlossen war. Dennoch fühlte er sich hier wohl. Er konnte dahin gehen wo er wollte und so kam er gerade von einer jagt zurück bei dem ihm sein Freund Bran nicht begleiten konnte, da er nicht mehr laufen konnte.
Summer erinnerte sich noch an den Tag an dem seinen Freund Bran, wie so oft, die Mauern von Winterfell hinauf geklettert war. Einen Ort der für ihn selbst unerreichbar war, wodurch er gezwungen war ihn vom Boden aus zu folgen, auch wenn er gern bei ihm gewesen wäre. Doch an diesem Tag fiel er von der Mauer und der junge Schattenwolf sah zu wie sein Freund fiel und sich verletzte. Nach diesem Tag hatte er Bran nie wieder an seiner Seite laufen gesehen. Doch dies hatte die beiden nur noch um so mehr zusammen geschweißt. Oft war Summer an seinem Bett gelegen und hatte gehofft das er wieder aufwachte. Doch dies war nun schon eine Weile er und der kleine Lord von Winterfell war wieder bei Bewusstsein.
Das alles war schon eine Weile her.All seine Brüder und Schwestern waren fort. Nur sein Bruder der schwarze Schattenwolf ,der Shaggy Dog gerufen wurde, war mit ihm noch hier auf Winterfell. Es war still geworden. Auch Bran war stiller geworden. Nach dem Sturz war er nicht mehr der Junge gewesen der lachend mit ihm durch den Burghof gerannt war. Und die Traurigkeit und Hilflosigkeit in seines Freundes spürte der Schattenwolf oft.
Als er die Anwesenheit von seinem Kumpel und die eines anderen bemerkte lief zwischen den Bäumen entlang gerade Wegs auf die beiden zu. Sie redeten miteinander und natürlich verstand er nicht, was sie sagten doch er bemerkte genau das Bran sich unwohl fühlte. Er lief zu ihm vorbei an dem Jungen den er kaum kannte. Doch bei dem er das Gefühl hatte ihm vertrauen zu können und setzt sich neben seinen kleinen Freund. Er stupste mit seiner warmen Nase seine Hand an und fiepte leicht um ihn mitzuteilen das er zurück gekehrt war und nun wieder auf ihn aufpassen würde.

@Bran Stark @Jojen Reed
// Danke für das liebe Angebot! :3
Bin übrigens noch am überlegen wie ich ihn am besten spiele, fällt mir gerade nämlich nicht so einfach, also nicht wundern. Auch falls ich mich später entscheide ihn in der 1. Person zu schreiben.



"When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives"
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