Zeitraum

Jahr 301 AL



Langsam ist zu spüren, dass sich der lange Sommer seinem Ende neigt. Im Süden können sich die warmen Temperaturen noch halten, doch im Norden, im Grünen Tal, in den Flusslanden und auf den Eiseninseln wird es zunehmend kälter.


Gesuche

Jon Snow • Arya Stark • Rickon Stark • Ygritte • Jaime Lannister • Petyr Baelish • Asha Graufreud • Euron Graufreud • Loras Tyrell • Olenna Tyrell • Oberyn Martell • Ellaria Sand • Jorah Mormont • Daario Naharis • Missandei • Manke Rayder • Tormund Riesentod • Samwell Tarly • Benjen Stark • Ser Allisar Thorn • Brynden Rivers • Lady Mellisandre • Mitglieder der Nachtwache • Wildlinge • Sandschlangen •



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Historie

• Margaery Baratheon regiert in Königsmund •
• Glaubenskrieg in Königsmund •
• Robb Stark ruft zum Krieg gegen die weißen Wanderer •
• Roslin Stark stirbt bei Geburt des dritten Kindes •
• Nachtwache treibt Wildlinge hinter die Mauer •
• Rosengarten in Gewalt der Lannisters •
• Daenerys Targaryen regiert in Meeren•


#1

Bibliothek

in Norden 06.02.2016 10:39
von Admin | 201 Beiträge

Ein Turm beheimatet die Bibliothek von Winterfell. Eine Steintreppe windet sich um sein Äußeres.


zuletzt bearbeitet 06.02.2016 15:23 | nach oben springen

#2

RE: Bibliothek

in Norden 27.05.2016 16:38
von Bran Stark | 862 Beiträge

-> cf der "Großen Halle"

Der silbergraue Schattenwolf Sommer tapste Leichtfüßig neben Sella her. Sein Herrschen Bran wollte das er Lady Flint begleitete, und das tat er auch.
Sommer blieb dicht neben dem Gast der Burg Winterfell und er begleitete sie, wie er Bran begleiten würde.
So liefen sie durch den Hof, wobei dem Wolf natürlich nicht entging das sie alle Blicke auf sich zogen.
Irgendwann lief Sommer vorraus, um Lady Flint zu zeigen wo sie die große Bibliothek von Winterfell fanden.
Denn liese lag nicht in der Burg, sondern in einem Turm, denn sie erst einmal aufsuchen mussten. Sommer kannte ihn bereits, da er sein Herrchen öfters dahin begleitet hatte.
Denn wenn es regnene oder zu sehr stürmte verlegte der alte Mester den Unterricht gerne hier hin.
Der graue Wolf blieb stehen um zu sehen ob Lady Flint ihm folgte, ehe er die Treppen hinauf stieg, und oben die Tür für sie öffnete.
Sommer lief zu dem Tisch an dem sonst Bran unterrichtet wurde, und er legte sich auf seinen Platz, nachdem er sein Fell ausgeschüttelt hatte.
Seine goldbraunen Augen ruhten auf der jungen Lady.

Bran hatte Lady Flint und Sommer nachgesehen, ehe er sich auf seinem Stuhl zurück gelehnt hatte.
Sein Blick ging zur Decke, und seine Augen suchten die Häuser Flint und Dorabont, während er über die letzten Minuten nachdachte.
Der Junge mochte Lady Flint, und Sommer offenbar auch.
Und doch wäre es ihm lieber sie hätte ihm gesagt das sich Robb in Marsch gesetzt hätte, zurück nach Hause.
Bran schloss für einen Augenblick seine Augen,
Er hatte vergangene Nacht wieder einmal nicht sonderlich gut geschlafen, wie schon so viele Nächte nicht mehr.
Es hatte wenige Nächte nach seinem Koma angefangen.
Jede Nacht suchte ihn der selbe Alptraum heim, seit zwei Nächten konnte er sogar regelrecht das Blut in seinem Mund schmecken.
Bran hasste diese Träume, und er wollte das sie aufhörten.
Eine Weile hatte Maester Luwin ihm Schlaf Süß gegeben, und er hatte zu den alten Göttern gebetet das sie ihn von diesen Träumen verschonen mochten.
Doch es schien als haben sie ihn verspotten wollen, denn der Alptraum war schlimmer gewesen als die vorherigen Nächte.
Doch das wusste niemand.
Seinem Maester erzählte er er habe Ruhe davor.
Der junge Lord Stark schüttelte seinen Kopf, um diese Gedanken zu vertreiben.
Er entdeckte Hodor und er machte mit einem Winken auf sich aufmerksam.
Der sanfte Riese kam zu ihm, und Bran lies sich hoch nehmen.
"Zur Bibliothek, Hodor.", bat er den Riesen dann, und dieser trug ihn aus der Halle heraus, hinüber in den Turm in dem die Bibliothek lag.
Hodor trug ihn die Wendeltreppe hinauf, und er öffnete die Tür.
Der sanfte Riese wusste wo Brans Stammplatz war, und er trug ihn dort hin.
Es war ein großer Sessel in den sich der Junge hinein legen konnte, mit Blick aus dem Turmfenster.
Der Junge blieb ruhig, denn die Bibliotheken waren ein Ort der Stille, außer es wurden Unterhaltungen gewünscht.
Rasch räumte er ein Buch über die Legenden von Westeros vom Tisch.

@Sella Flint


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#3

RE: Bibliothek

in Norden 27.05.2016 18:03
von Sella Flint (gelöscht)
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--> große Halle

Ich folgte dem treuen Schattenwolf. Er war so friedlich, so wunderschön und ich fühlte mich wirklich wohl, was wohl auch Bran lag. Die Beiden machten mir meinen Aufenthalt in Winterfell unglaublich angenehm. Ich war anfangs beinahe wütend gewesen, dass Robb mich fortgeschickt hatte, ich wusste dass er es nur gut meinte und wusste wie sehr mir der Norden fehlte. Dennoch war ich wütend gewesen. Er hätte jeden anderen Lord schicken können, doch schickte er mich auf die beschwerliche Reise hoch in den Norden. Es kam mir anfangs ein wenig so vor, als wolle er mich für irgendetwas bestrafen, doch war mir im Laufe meiner Reise bewusst geworden, dass er mich geschickt hatte, weil er mir vertraute. Jetzt wo ich hier war, war ich sogar dankbar für diese Möglichkeit. Ich hatte nicht nur eine interessante Begegnung im Wald gemacht, sondern war auch Lord Bran und seinem Schattenwolf Sommer begegnet und in ihnen, wie es mir schien zwei wirklich gute Bekannte getroffen. Ich war nicht so schnell sie als Freunde zu bezeichnen, war ich doch unsicher ob ich einen Lord als einen Freund bezeichnen durfte und ob Bran überhaupt auch so dachte.
An Sommers Seite streifte ich über den Burghof von Winterfell und spürte die Blicke auf uns. Ja wir zogen wohl einiges an Aufsehen auf uns. Zum einen weil der Schattenwolf wohl eher in Begleitung von Lord Stark anzutreffen war und zum anderen weil ich eine Fremde war, die in Begleitung des Schattenwolfs war. Durch mein flammendrotes Haar fiel ich im Gegensatz zum weiß des Schnees natürlich noch mehr auf. Ich beeilte mich Sommer zu folgen, hasste ich es doch wenn die Blicke Fremder auf mir lagen. Besonders wenn ich nicht wusste, was sie danach hinter vorgehaltener Hand über mich tuschelten. Ich wusste dass sie reden würden. Sie würden sich vermutlich fragen warum ich in Begleitung ds Schattenwolfs war und warum ich überhaupt die Große Halle verließ. Es würde so viele Fragen geben über die sie sich den Mund zerrissen, ganz wie es manchmal im Feldlager war. Das waren die Tage, in denen ich am liebsten nicht dort wäre und nicht als eine der wenigen Frauen kämpfte.
Zum Glück erreichten wir den Turm schnell, stiegen all die Treppen nach oben und kamen dann in einen etwas dunkleren, warmen Raum. Sofort musste ich an unsere Bibliothek in Bruchsteinberg denken. Sie war nicht einmal halb so groß wie diese hier, doch hatte ich viele Stunden in ihr verbracht. Ich hatte immer gern gelesen, das war auch jetzt noch so. Während Sommer sich gleich auf einen Platz legte, streifte ich durch die Reihen voller Bücher. Wo sollte ich bloß anfangen? Ich würde wohl auf Bran warten müssen, denn alleine kam ich hier überhaupt nicht zurecht. Ob es wohl ein Verzeichnis gab in dem alle Häuser des Nordens standen? Oder würden wir uns durch Geschichtsbücher arbeiten müssen? Mir wäre Beides recht, war ich doch ewig nicht mehr dazu gekommen in Büchern zu lesen.
Es dauerte noch einen Moment, bis Bran von Hodor in die Bibliothek gebracht wurde. Ich lächelte dem großen Mann zu, während er Bran auf einem Sessel absetzte. Er räumte gleich ein Buch vom Tisch und ich bereute fast, dass ich mich nicht ein wenig mehr umgesehen hatte und geschaut hatte, womit der junge Lord sich sonst so auseinander setzte. Es hätte sicher Aufschluss über ihn gegeben. Doch jetzt war es zu spät und ich lächelte. "Wo fange ich am besten an? Was schlagt ihr vor?", fragte ich und zog sowohl ein Stück Pergament als auch eine Feder mit einem Tintenfass heran. Wenn wir etwas fanden wollte ich es aufschreiben, damit Aenotheus es immer wieder lesen konnte und sich vielleicht eines Tages wieder erinnern würde.

@Bran Stark


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#4

RE: Bibliothek

in Norden 27.05.2016 22:32
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Lord Stark hatte Lady Flint Zeit gelassen sich umzusehen. Für sie war es eine fremde Bibliothek, und er würde wohl ebenfalls neugierig durch die Reihen einer fremden Bibliothek spazieren- wenn er es könnte.
Also wartete er ab, bis Lady Flint entweder fündig geworden war, oder sie ihren Rundgang beendet hatte.
Als sie ihn fragte wo sie am Besten anfangen sollte, musste der Junge kurz überlegen.
Schließllich rutschte er im Sessel zur Seite, und er griff nach den Fackelhaltern, die überall in der Bibliothek hingen.
Diese waren inzwischen sein Fortbewegungsmittel, sie hingen fest in der Wand, und durch seine früheren Klettertouren hatte er genug Kraft in seinen Armen.
Bran zog sich an diesem Halter nach oben, und er sah Lady Flint an.
"Folgt mir, MyLady.", bat der junge Stark dann, ehe er anfing sich von einem Halter zum Nächsten zu hangeln.
Es war vielleicht nicht die vorteilhafteste Methode von einem Ort zum Nächsten zu kommen, doch es gab ihm ein wenig das Gefühl Selbstständig zu sein.
Bei der vorletzten Reihe stoppte er sein hangeln.
"Hier befinden sich alle Häuser, mit ihrer Geschichte seit Beginn der Aufzeichnungen.", erklärte er seinem Gast dann, während er zu ihr sah.
Das weis seiner Knöchel trat hervor, und er spürte einen leichten Schmerz in seinen Schultern, doch wenn er loslies würde es nur peinlich werden.
"Dort oben dürfte das Haus Darabont zu finden sein.", verriet der junge Stark, und er lächelte Lady Flint leicht an.
"Ich würde es euch gern reichen doch, ich glaube Ihr kommt leichter ran als ich.", gab der junge Lord dann zu, und er grinste.
Sommer sah zu seinem Herrchen, doch er blieb an seinem Platz, die goldbraunen Augen des Schattenwolfs jedoch ruhten auf den Beiden, und es schien als beobachtete Sommer jede Bewegung.

@Sella Flint


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#5

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 09:32
von Sella Flint (gelöscht)
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Beeindruckt beobachtete ich Bran als er sich plötzlich an dem Fackelhalter hochzog und sich an ihnen lang durch die Bibliothek schwang. Er musste eine unglaubliche Kraft in seinen Armen besitzen wenn er seinen ganzen Körper so durch den Raum bewegen konnte. Unglaublich! Ich folgte ihm schweigend und sah ihm einfach nur fasziniert dabei zu, wie er sich dort bewegte, während auch Sommer uns folgte. Dieser Junge war so viel stärker als sein Äußeres vermuten ließ. Nicht nur körperlich war er sehr stark, sondern auch geistig und das beeindruckte mich wohl noch mehr. Ein Junge der schon so viel hatte durchmachten müssen und ach so viel Lebensmut in sich hatte. So manch anderer hätte sich eine Scheibe von ihm abschneiden können!
Wir erreichten eine Reihe von Büchern und Bran erklärte mir, wo er das Buch mit Familie Darabont vermutete. Ich lachte und griff nach dem Buch. Ich durchblätterte es nur kurz und stieß gleich auf den Namen. Sofort stieg die Aufregung in mir. "Hier ist es!", sagte ich aufgeregt. Mein Blick fiel auf Bran. Er schien sehr angestrengt zu sein, doch wusste ich mittlerweile, dass er seinen Stolz hatte und ich ihm meine Hilfe besser nicht anbieten sollte. Wenigstens nicht so direkt. Ich lächelte ihn als an "Ihr seid mir eine wahnsinnige Hilfe! Wenn ich mich jemals dafür revanchieren kann, lasst es mich wissen.", sagte ich. Mein Blick glitt wieder über die Bücher. Irgendwo musste auch das Buch stehen in dem meine Familie erwähnt war. Was man wohl über uns schrieb? Ob wir gut dabei wegkamen? Ich wusste manchmal nicht was die anderen Nordmänner von meinem Haus hielten, gab es doch derzeit keinen männlichen Erben und hatte mein alter Vater doch mich in den Krieg reiten lassen. Einigen kam das sicher falsch vor. Anderen wiederrum, es waren meistens die Zweitgeborenen, sahen eine Chance in mir. Ich war ihre Chance doch noch ein Lord zu werden. Ich jedoch hatte mich für das Werben der Männer nie interessiert. Wir waren im Krieg, nicht auf Brautschau.
Ich zog ein weiteres Buch aus dem Schrank und blätterte, bis ich meinen eigenen Namen fand. Nun wartete ich auf ein Zeichen von Bran ob ich ihm helfen sollte, oder aber ob er alleine zurück zu dem Tisch kam, damit wir ein paar Infos über dieses so geheimnisvolle Haus der Darabonts herausfinden konnten. Für mich gingen es hier immerhin um mehr. Ich mochte Aenotheus wirklich und vielleicht würde sich ja doch eines Tages die Chance ergeben, dass wir einander heirateten. Da würde ich wenigstens wissen müssen, welchen Namen ich da auf meine Burg bringen würde. Welchem Haus ich meine Tore öffnete. Das ich sie Aenotheus öffnen würde stand außer Frage, nur bei seinem Haus war ich mir noch sehr unsicher.

@Bran Stark


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#6

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 10:31
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Jojen war einige Wochen mit seiner Schwester unterwegs gewesen, denn sie hatten einen Umweg gemacht. Er hatte seiner Schwester erklärt, dass es nötig sei, war ihr das warum schuldig geblieben. Seine Schwester hätte genau das Gegenteil von seinem Traum getan und das wäre falsch gewesen. Seine Schwester wollte manchmal gegen seine Träume handeln, denn sie hoffte, so seinen viel zu frühen Tod abwenden zu können, doch Jojen wusste, dass er dies nicht würde ändern können. Die dreiäugige Krähe hatte ihm das Leben und den grünen Blick nicht einfach so geschenkt. Sie brauchte ihn. Er hatte eine Aufgabe zu erfüllen und wenn er diese erfüllt hatte, brauchte sie ihn nicht mehr. Er hatte geträumt, wie sie in einem Traum in einer Schneelandschaft auf ihn einhackte, ihren Schnabel in sein Fleisch bohrte, bis alles Leben aus ihm wich. Er wusste, was die bedeutete. Sie brauchte ihn nicht mehr. Natürlich würde er sein Schicksal gern abwenden und lange leben, doch bewahrheiteten sich die meisten seiner Träume, doch dieser war intensiver als alle anderen gewesen...
Aber das war nicht der Grund für den Umweg. Er hatte einen anderen Traum gehabt. Er hatte von einem großen, grauen Wolf geträumt, der auf die Eng zu marschierte, die Lefzen gefletscht. Und ihm folgte ein seltsames Heer. Vor allem Männer, die keine Haut mehr besaßen, Riesen, die die Erde Beben ließen und deren Ketten so laut klirrten, dass sie noch in weiter Ferne zu hören waren. Wassermänner folgten in einem Fluss daneben. Und er hatte zwei Löwenechsen gesehen, die versteckt im Moor der eng schwammen. Nur die Augen waren zu sehen und bewegungen ließen den langen, kräftigen Körper nur erahnen, doch schwammen sie nicht dem Wolf entgegen, sondern wichen sie aus. Jojen sah in seinen Träumen oft die Wappen der Häuser. Ihres war die Löwenechse. Sie durften nicht auf die Armee treffen. Er hatte von einem festgeketten braunen Wolf in einem Turm geträumt und die dreiäugige Krähe auf dem Dach gesehen. Dort begann seine Aufgabe. In Winterfell.
Nun war die Burg in Sicht gekommen und sie hatten sich dem Tor genähert.Meera hatte sie als die Kinder von Lord Reed vorgestellt und man ließ sie passieren. Er sah den Turm aus seinem Traum und hörte eine Krähe krächzen, doch hatte diese vermutlich nur zwei Augen. Doch er wusste, dass es kein Zufall gab. Es gab nur Schicksal.
Sie fragten nach Lord Stark, doch er wusste bereits, dass dieser im Turm war, doch in den Augen der Anderen konnte er das nicht wissen. Deshalb fragte er. Er erhielt die Antwort, der Lord sei in der Bibliothek. Er folgte dem Mann die gewundene Treppe hinauf, seine Schwester folgte ihm wie ein Schatten. Man bedeutete ihnen, stehen zu bleiben. Der Mann klopfte an, trat ein und verbeugte sich.
"Lord Stark, verzeiht die Störung. Gesandte von Lord Reed wünschen Euch zu sprechen", erklärte der Mann und wartete auf eine Antwort.

@Bran Stark @Sella Flint

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#7

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 12:41
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Lord Stark sah zu Lady Flint, die scheinbar gefunden hatte was sie suchte.
Die tiefblauen Augen des Jungen ruhten auf dem dicken Buch, und er fand es doch faszinierend wie viel es über jede Familie, jedes Haus des Nordens zu berichten gab.
Die Worte der rothaarigen Lady liesen Bran leicht erröten, und er schüttelte seinen Kopf.
"Beschützt meinen Bruder.", bat der junge Lord dann, er wusste das war mehr als er fordern durfte. Und doch lag ihm das Wohl ihres Königs des Nordens am Herzen.
Von Lady Flints Gedanken ahnte der Junge nichts, er machte sich noch keine Gedanken über das Thema Hochzeit.
Wer würde ihn außerdem schon nehmen wollen?
Doch diese Gedanken wischte Bran schnell zur Seite.
Ihm wäre ein Posten als Berater des Königs am liebsten.
Er stellte sich vor wie er an den Besprechungen des Königs des Nordens teilnehmen durfte, König Robb ihn ansah und ihn fragte was er von dieser und jener Angelegenheit hielt.
Doch dafür musste er lernen, er musste alles lernen was es zu lernen gab. Über alle Häuser, über die Häuser und Vasallen der Feinde, er musste die Landstriche kennen.
Und diese merkwürdigen Träume mussten aufhören.
Doch dies war Zukunftsmusik.
Im Augenblick galt es Winterfell zu halten, und den Norden zu lenken.

Bran hörte wie sich die Tür zur Bibliothek öffnete und er vermutete das Hodor nach unten gegangen war, oder das ein anderer Bewohner Winterfells ebenfalls nach etwas suchte.
Bran hörte die Schritte, die die alten Dielen zum knarzen brachten und dann stehen blieben.
Da hörte er auch schon die Worte, die an ihn gerichtet wurden.
Bran erschrack, und er hätte beinahe losgelassen.
[i]'Gesandte des Hauses Reed?'[/i], dachte er, während er seinen Kopf in Richtung der Tür drehte.
Was wollte die Familie Reed von den Starks?
Über diese Frage vergas Bran doch glatt den Grund weshalb er hier her gekommen war.
Rasch überlegte er was ihm über die Familie Reed gesagt wurde. Sein hoher Vater hatte nicht oft über die Reeds gesprochen.
Bran wusste nur das ihre Väter zusammen während der Rebellion gekämpft hatten, und das er eine tiefe Freundschaft zu Lord Holland Reed geführt hatte.
Sie lebten in der Eng, einem der wohl faszinierendsten Landstriche von Westeros, wie Bran befand.
Es war eine sumpfige Gegend, und die Crannogmen waren dafür berüchtigt das sie sich in den Bäumen tarnen konnten.
Auch wurden sie für ihre Art zu kämpfen geächtet aber auch gefürchtet.
Bran hatte ziemlichen Respekt vor den Crannogmen, und er befand das er es sich niemals mit ihnen verscherzen wollte.
[i]"Sie können einen Kampf mit euch zu einem Besuch in der Hölle für euch verwandeln"[/i], das hatte Maester Luwin einst über die Crannogmen gesagt.
Und jetzt waren zwei Vertreter von ihnen hier.
Bran fragte sich was sie von ihm wollten. Gab es Probleme in der Eng? Brauchten sie die Unterstützung der Familie Stark?
Bran hatte keine Soladten die er entsenden konnte.
Sie waren alle mit Robb in den Süden gezogen.
[i]'Ihr hättet zu Robb Stark in den Süden gehen sollen.'[/i], dachte Bran, doch er würde sich anhören was die Vertreter von Lord Reed zu sagen hatten.
Vielleicht konnte Lady Flint sie mit ins Feldlager nehmen, dann konnten die Zwei ihr Anliegen direkt an ihren König Robb richten.
Das alles ging dem Jungen binnen weniger Augenblicke durch den Kopf.
Da hörte er auch schon wie sie näher kamen, und Bran wollte nicht gerade in dieser erbärmlichen Position von den Vertretern Holand Reeds gesehen werden.
Also umgriff er mit seinen Händen den Fackelhalter, und er zog seinen Körper nach oben, so das er nun auf der Halterung sitzen konnte.
Noch war er dünn genug um darauf Platz zu haben, und die Taubheit seines Unterkörpers hatte den Vorteil das er harte Metal nicht spürte.
"Lasst sie vortreten.", sprach Bran mit fester Stimme, während er kurz fragend zu Lady Flint und Sommer sah.
Letzterer hatte sich erhoben und war nun zu seinem Herrchen getreten.
So wie die goldbraunen Augen in den letzten Minuten Lady Flint und Bran beobachtet hatten, so musterten sie nun die Gesandten des Hauses Reed.

@Sella Flint @Jojen Reed


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#8

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 14:44
von Sella Flint (gelöscht)
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Ich klemmte mir gerade die Bücher unter den Arm, als ein Wachmann die Bibliothek betrat und sagte es wären Abgesandte von Lord Reed da wären. Sofort schoss mir der Name durch den Kopf. Holland Reed war ein bekannter Lord, auch wenn ihn kaum Jemand jemals gesehen hatte. Mein Vater erzählte, dass er einst ein guter Freund von Ned Stark gewesen war. Sofort begann ich zu überlegen, ob im Feldlager auch Männer der Reeds waren, konnte mich aber nicht wirklich erinnern. Das musste nicht unbedingt heißen, dass wirklich keine von ihnen da waren. Es waren so viele Häuser, da verlor man gelegentlich den Überblick. Besoders weil ich durchaus andere Dinge im Kopf hatte, als mir zu merken, welche Häuser da waren und welche nicht. Darüber würde sich vermutlich Robb den Kopf zerbrechen.
Bran setzte sich auf einen Fackelhalter, als man den Besuch ankündigte. Ich fühlte mich in diesem Moment ein wenig überflüssig. Eigentlich wollte ich nur schnell die Informationen sammeln und dann Bran mit seinem Besuch alleine lassen. Ich lächelte den jungen Lord an "Ich werde mich an den Tisch setzten und schon einmal ein paar Informationen zusammen tragen. Ich hoffe das ist euch recht?", ich rechnete allerdings nicht damit, dass er etwas dagegen einzuwenden hatte.
Ich setzte mich also wieder an den Tisch und klappte das Buch auf in dem etwas über Aenotheus Familie stand. Die Geschichte interessierte mich eher wenig, ich blätterte bis zu den letzten Seiten vor. Ich wollte etwas über ihn und seine Eltern wissen. Was dort jedoch stand schockierte mich. Das Haus Darabont war ein gutes Haus gewesen, bis ihr Lord dem Wahnsinn verfallen war. Seine Frau starb bei der Geburt eines Sohnes, über seinen Namen war wohl nichts bekannt, doch ich vermutete Aenotheus dahinter, woraufhin der Lord noch wahnsinniger wurde. Circa 13 Jahre später brannte dann die Burg der Darabonts und man glaubte die Familie seie damit gänzlich ausgeslöscht worden. Ich zitterte während ich die Informationen aufschrieb.
Ich hörte Stimmen aus dem anderen Teil der Bibliothek und beschloss noch ein wenig sitzen zu bleiben. Vielleicht würde Bran noch einmal zurückkommen? Vielleicht interessierte er sich ja ebenso für das geheimnisvolle Haus. Ich jedenfalls hatte genug Informationen. Und ich war jetzt schon aufgeregt sie Aenotheus mitzuteilen. Wie er darauf reagieren würde, wusste ich nicht. Ich las noch ein bisschen der Vorgeschichte, während ich wartete und machte mir hier und da Notizen,

@Bran Stark @Jojen Reed


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#9

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 16:53
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Jojen und Meera warteten draußen, bis der Mann, der sie angekündigt hatte, wieder herauskam und meinte, sie können eintreten. Jojen hatte auch nichts anderes erwartet. Er betrat die große Bibliothek. Sie erinnerte an die Bibliothek im Schloss seines Vaters, auch wenn diese hier um einiges größer war.
Er sah einen Jungen auf einem Fackelhalter sitzen und schätzte dass dies der junge Lord war. Er war nicht älter als Jojen, vielleicht sogar etwas jünger. Er bemerkte den Wolf. Es war der, den er in seinem Traum gesehen hatte, das erkannte er gleich. Meera schien etwas Respekt vor dem großen Wolf zu haben, auch wenn sie kein Stück zurück wich. Jojen hatte weniger Bedenken. Er starb nicht heute und nicht hier. Die Krähe würde das verhindern.
Etwas weiter hinten sah er eine Frau sitzen, die in ein Buch vertieft zu sein schien. Er beachtete sie nicht weiter, denn sie war im Augenblick für ihn nicht von Bedeutung. Wichtig war der Junge, der auf dem Fackelhalter saß.
"Ich grüße Euch, Lord Stark. Ich bin Jojen Reed und dies ist meine Schwester Meera Reed. Unser Vater schickt uns, denn er hörte, dass ein Krieg sich zusammen braut. Er kämpfte bereits vor vielen Jahren an der Seite Eures Vaters und schwor ihm die Treue. Daran änderte sich nichts. Lord Reed bietet Eurer Familie die Hilfe der Pfahlmänner der Eng an. Die Soldaten des Hauses Red und all dem ihm unterstehenden Häusern sind bereit, sich jederzeit Eurer Armee anzuschließen, sollte es zum Kampf kommen", erklärte der Junge Reed.
"Des weiteren ersuchen wir Euch, einige Zeit als Eure Gäste auf Winterfell bleiben zu dürfen. Mein Vater wünscht, dass die Beziehung unserer Häuser gestärkt wird und das wird am besten Möglich sein, wenn wir uns besser kennenlernen, wie schon unsere Väter vor uns", fügte er hinzu. Sein Vater hatte dies nie gesagt, doch musste Jojen bei dem jungen Lord bleiben. Er hoffte, dass sein Vater das verstand. Meera würde ohnehin nicht von seiner Seite weichen. Er würde seinem Vater einen Raben schicken und ihm erklären, dass er hier für eine Weile bleben konnte. Seinem Geenüber konnte er schlecht sagen, dass er bleiben musste, weil die dreiäugige Krähe in seinen Träumen darauf bestand. Er hatte sich also schnell etwas überlegen und improvisieren müssen.

@Bran Stark @Sella Flint


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#10

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 17:41
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Lord blieb auf dem Fackelhalter sitzen, während die Gesandten des Hauses Reed zu ihm kamen.
Er erwartete zwei Soldaten, und war überrascht das zwei junge Menschen zu ihm traten. Ein Mädchen, die schien etwa in Robbs alter zu sein, und ein Junge der in etwa sein Alter haben dürfte, wenn nicht ein Stückchen Älter.
Der junge Lord Stark sah zu den Beiden, und gerade als sich die Frage aufdrängte wer die Beiden waren, beantwortete der jüngere der Beiden die Frage von selbst.
"Ich heiße euch in Winterfell willkommen. Seid an unserer Tafel und unserem Herd willkommen.", begrüßte er die Beiden förmlich, doch lächelte er die Beiden dabei an.
Sommer musterte die Beiden, doch die goldbraunen Augen ruhten auf dem Jungen.
Sommer spürte irgendetwas bei dem Jungen, er trat näher zu ihm, was durch einen Pfiff unterbrochen wurde.

Es war Bran der zwei Finger in seinen Mund geschoben und gepfiffen hatte.
Er lauschte den Worten des Jungen, und er fand diese Bitte doch sehr ungewöhnlich.
Er und seine Schwester wollte ein paar Tage hier bleiben?
Eine sehr ungewöhnliche Bitte, wie der junge Lord und Vertreter König Robbs befand.
Doch vielleicht waren sie einfach nur erschöpft, die Eng war Meilen weit entfernt von Winterfell, und die Reise hier her war in diesen Zeiten sicher beschwerlich.
Bran würde ihrer Bitte stattgeben, ganz wie es sich für einen guten Lord gehörte.
Auch wenn er die Aussage des Jüngeren seltsam fand.
Der Krieg war bereits im vollen Gang. Hatte das der junge Lord Reed nicht mitbekommen?
"Ich gebe eurer Bitte statt, MyLord, MyLady. Fühlt euch frei euch unter den Dächern Winterfells frei zu bewegen.", antwortete er auf Lord Reeds Bitte und er lächelte sie an.
"Ich lasse Betten für euch herrichten.", erklärte er seinen zwei Gästen dann.
"Unser König des Nordens befindet sich allerdings nicht in Winterfell.", erklärte er den Beiden dann.
Sollten sie hier her gekommen sein um Robb zu treffen, so musste er die Beiden enttäuschen.

Brans Blick fiel auf Lady Sella und er seufzte leise.
Eigendlich Verbot ihm sein Stolz seine Schwäche vor seinen Gästen zu offenbaren. Doch wenn die zwei Reeds nun länger hier blieben, würden sie früher oder später sowieso mitbekommen das er seine Beine nicht nutzen konnte.
Der junge Stark umklammerte die Stange mit seinen Händen und er lies sich wieder herunter gleiten, und er schwang sich an den Fackelhaltern zu seinem Sessel.

Dort angekommen lies er sich in seinem Sessel nieder, und er hob seine Beine vom Sessel, und er spürte wie er ein wenig sauer auf die Reeds wurde.
Mussten sie ausgerechnet hier hoch in den Turm kommen??
Hätten sie nicht in der großen Halle auf ihn warten können?
Doch im Grunde war er wütend auf sich selbst.
Das gestand er sich jedoch nicht ein.

"Setzt euch, oder fühlt euch frei euch umzusehen.", lud er die Beiden ein, indem er mit fester Stimme zu ihnen sprach, in der leisen Hoffnung sie würden wenig Interesse an der Bibliothek hegen.
Vielleicht würden sie sich umsehen.
Dann richtete er seine Aufmerksamkeit auf Lady Flint.
"Vergebt mir MyLady.", sprach er leise, während seine tiefblauen Augen ihren Blick suchten.
"Konnte unsere Bibliothek euch helfen?", fragte er neugierig, denn er rief sich in Erinnerung das sie großes Interesse am Haus Darabont hegte.
Was stand in den Büchern über dieses Haus?
Es interessierte ihn durchaus, nur hatten seine neuen Gäste ihn abgelenkt.

"MyLady, dürften Lord und Lady Reed euch eventuell begleiten wenn ihr zurück ins Feldlager reitet?", fragte er leise.
Noch ahnte Bran nicht das Lord Reed wegen ihm hier her gekommen war, und er bald zu seinem wichtigsten Berater, Vertrauten und Freund werden würde.

@Sella Flint @Jojen Reed


zuletzt bearbeitet 28.05.2016 17:47 | nach oben springen

#11

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 18:12
von Sella Flint (gelöscht)
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Ich klappte das Buch zusammen und plante aufzubrechen, als Bran wieder zu mir an den Tisch kam. Ich hatte mich eigentlich verabschieden wollen um ihn mit seinen Gästen allein zu lassen, doch schien er sich nicht sonderlich über seine Gäste zu freuen. "Ja ich habe gefunden was ich brauche. Ich danke euch vielmals! Ich bin euch ewig etwas schuldig.", lächelte ich und legte die Bücher wieder über einander um sie zurück zu bringen, als er mich danach fragte, ob ich die beiden Reeds mit ins Feldlager nehmen könnte. Ich sah ihn ein wenig verwirrt an. Ich konnte doch nicht irgendwelche Leute mit ins Feldlager nehmen. Besonders nicht ohne ihr Heer. König Robb würde sich doch leicht veralbert vorkommen. Die zwei Reed Kinder dürfte er hüten, doch über ihr Heer verfügen nicht? Auch mich überkam ein wenig Wut. Der ganze Norden kämpft, nur sie blieben hier?
"Ich... Ich kann euch die Bitte nicht abschlagen, doch sollte ich euch darüber informieren, dass euer Bruder wenig erfreut sein dürfte, wenn ich mit den Kindern von Lord Reed auftauche, ihr Heer aber nicht hinter uns zieht. Zudem habe ich auf meinem Rückweg einen Abstecher nach Grauenstein geplant. Ich will dort die Bolton Tochter besuchen. Sie ist eine enge Freundin von mir. Doch wenn ihr wollt, werde ich die Reeds mitnehmen und sie ins Feldlager bringen. Was euer Bruder dann tut, ist ganz seine Angelegenheit.".
Ich konnte ihm die Bitte nicht abschlagen, doch ich wollte ihn auch nicht ins offene Messer laufen lassen. "Ich... Redet mit den Reeds, ich werde die Nacht über hier bleiben, so wie wir es besprochen hatten. Den Rest können wir dann morgen vor dem Abritt klären. Wenn die Reeds an unserer Seite reiten sollen, dann werden sie morgen früh Winterfell mit mir verlassen.", ich lächelte ihn freundlich an "Und nun entlasse ich euch zu euren Gästen. Ich danke euch für alles Lord Stark.", ich schenkte dem jungen ein letztes Lächlen, bevor ich die Bücher wieder ins Regal stellte und mich zurückzog.

@Bran Stark @Jojen Reed


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#12

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 20:18
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Jojen beobachtete den jungen Lord Stark. Dieser schien etwas überrascht, dass zwei Kinder statt Soldaten ihn traten. Es mag ungewöhnlich erscheinen, aber Jojen hatte einfach selbst kommen müssen und Meera war Schutz genug. Der Schattenwolf schien zu spüren, dass er anders war, denn er zeigte ein großes Interesse an ihm. Der Wolf kam näher, doch bevor er ihn erreichte, pfiff Bran das Tier zurück. Der Wolf gehorchte, doch betrachtete der Wolf ihn weiter aus seinen goldbraunen Auen. Der junge Lord schien nichts zu spüren.
"Ich danke Euch Lord Stark", meinte er aufrichtig. Er war durchaus nicht sauer, wieder in einem Bett zu schlafen. Es störte ihn nicht direkt, draußen zu schlafen, aber ein warmes und weiches Bett verachtete er auch nicht.
Der junge Lord merkte an, dass sein Bruder - der König des Nordens - nicht hier war. Jojen wusste das schon längst, doch tat er überrascht.
"Das ist bedauerlich. Wenn Ihr erlaubt, würde ich unserem Vater einen Raben schicken. Der Rabe fliegt schneller, als wir reisen. Unser König wird die Eng sicher nach unserem Aufbruch die Eng passiert haben. Sollte Lord Reed die Soldaten nicht bereits da zur Verstärkung geschickt haben, soll er unser Heer nach Süden schicken, um König Stark zu unterstützen", meinte Jojen. Zugleich würde er ihrem Vater schreiben, dass sie einige Zeit auf Winterfell bleiben werden.
Der junge Lord ließ sich vom Fackelhalter heruntergleiden und hangelte sich an der Wand entlang. Sollten die Ketten das bedeuten? Dass er an diesen Ort gefesselt ist, weil er nicht laufen kann? Aber wie sollte er ihn befreien oder gar dazu bringen, Winterfell zu verlassen? Denn der Junge war das, was die Krähe wollte und sein Tod würde in einer Eiswüste sein, wie man sie nirgends in Westeros findet - zumindest nicht südlich der Mauer. Er würde einfach abwarten.
"Vielen Dank, Mylord", meinte Jojen auf das Angebot, sich umzusehen und lief ein paar Regale ab, damit der junge Lord sich der Frau zuwenden konnte, doch diese zog sich recht schnell zurück, weshalb Jojen zu ihm ging.
"Mylord, ihr vergaßt euch vorzustellen. Mir sind nur die Namen Robb Stark und Jon Schnee bekannt, doch seid Ihr zu jung, um einer von Ihnen zu sein", meinte er. Er wollte gern wissen, wie der Junge heißt, zu dem die dreiäugige Krähe ihn geführt hatte.

@Bran Stark @Sella Flint


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#13

RE: Bibliothek

in Norden 28.05.2016 22:14
von Bran Stark | 862 Beiträge

Der junge Lord Stark war ein wenig verwirrt und auch ziemlich verunsichert. Er würde sich nachher in den Götterhain zurück ziehen, das hatte er sich geschworen.
Doch vielleicht war das Auftauchen der Reeds auch ein Geschenk der Götter, denn in dem jungen Stark reifte ein Plan.
Vielleicht konnte er König Robb ja doch helfen!
"Ich habe euch zu danken Lady Flint.", begann der junge Lord leicht aufgeregt, während er noch rasch überlegte wie er sein Vorhaben an seine drei Gäste übermitteln sollte.
"MyLord, MyLadys, trefft mich morgen bevor ihr aufbrecht in der Großen Halle.", bat der junge Stark dann, denn er hatte einen Einfall, wie die etwas merkwürdige Situation zu ihrem Vorteil ausgenutzt werden konnte.
"Ich werde selbst an König Robb schreiben.", informierte er die Drei und er lächelte sie an.
Eigendlich hatte er keine Nachrrichten an das Feldlager schreiben wollen, doch die Reeds hatten die ganze Situation verändert.
König Robb mochte es vielleicht seltsam vorkommen, doch Bran befand das die Armee der Crannogmen noch nicht am Krieg teilnehmen sollte.
Er würde seinem Bruder seinen Plan erklären, und hoffen das dieser wenigstens darüber nachdachte.
Nein, er traute diesen Lannisters nicht, und er fand diesen Krieg einfach zu Riskant.
Sicher planten die Lannisters einen Hinterhalt, da war es gut das die Starks noch einen Trumpf in der Hinterhand behielten, und wenn dieser Trumpf Crannogmen hieß, war es umso besser.
Brans teifblaue Augen ruhten auf dem jungen Lord Reed, der sich nun ihm zugewand hatte, und den Sommer offenbar sehr interesannt fand.
Doch seine Gedanken kreisten im Augenblick viel zu sehr um den Krieg im Süden, als das er auf diese winzigen Anhaltspunkte achten konnte.
"Schickt eurem hohen Vater den Raben, MyLord. Doch bittet ihn die Armee noch zurück zu halten. Sicher planen die Lannisters einen Hinterhalt um unseren König zu schwächen. König Robb soll für diesen Fall ebenfalls einen Trumph haben den er gezielt ausspielen kann.",
erklärte Bran seinem älteren Gegenüber seinen Plan, der ihm eben gekommen war.
Als Lady Flint sich zurück gezogen hatte, hatte Bran ein Pergament zu sich heran gezogen, um seine Nachricht an seinen König zu verfassen, als er von Lord Reed angesprochen wurde.
Bran hob etwas irritiert seinen Kopf, als der junge Lord- Jojen- ihn nach seinem Namen fragte.
Die Meisten sprachen ihn mit Lord Stark an, den Meisten genügte das.
"Vergebt mir MyLord. Ich bin es nicht mehr gewohnt meinen Namen zu nennen. Ich heiße Brandon Stark.", verriet er seinen Gästen dann.
Sein Blick ruhte auf Jojen und dessen Schwester die sich im Hintergrund aufhielt.
Es zeigte wieder wie lang Robb nun schon fort war. Früher hätte er einfach gesagt "Ich heiße Bran.", doch das war bevor Robb Winterfell verlassen hatte.
Dann lächelte er Jojen leicht an, "Da habt Ihr recht MyLord.", stimmte er dem blonden Jungen von der Eng zu.


@Sella Flint @Jojen Reed


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#14

RE: Bibliothek

in Norden 29.05.2016 08:50
von Jojen Reed | 293 Beiträge

Ok, Sella Flint ist offenbar schon fort zum Burghof, da mach ich jetzt gleich wieder ^^
____________
Jojen hörte dem Jungen zu, der offenbar entweder vergessen haate, dass er ihnen zugesichert hatte, dass sie eine Weile hier bleiben konnten oder der in der kurzen Zeit bereits beschlossen hatte, dass er sie schnell wieder los werden wollte. Hatte er doch etwas geahnt? Jojen musste und würde hier bleiben. Nicht nur, weil die Krähe es wollte, er wollte auch herausfinden, warum gerade dieser Junge hinter die Mauer zum großen Krähenbaum - so hatte er den Baum betitelt, von dem die Krähe flog, um ihn zu töten - gehen sollte, wenn er doch nicht einen Schritt tun konnte?
"Nun, wie bereits abgesprochen werden ich und meine Schwester länger hier sein. Es soll nicht Euer Nachteil sein. Auch wenn ich noch jung bin, so bat unser Vater mich oft um Rat. Und da Ihr noch nicht lang Lord von Winterfell seid, werdet auch Ihr davon profitieren, auf meine Ratschläge zurückzugreifen", meinte er. Dass dies Ratschläge waren, die er aus seinen Träumen zog, konnte er nie bestimmen, welche er geben konnte, doch hatte er die Jahre sehr viel gelesen und auch mit seiner Mutter viele Orte bereist, um seine Träume deuten zu können. Er kannte alle Wappen, selbst die der kleinsten Häuser, kannte die Karte von Westeros bis hinter die Mauer und auch die von Essos, kannte die Mentalität der verschiedenen Lande. Er kannte Legenden und die Geschichte von Westeros, kannte jede Schlacht, denn er hatte auch oft Träume der Vergangenheit und nicht ohne Grund, wie er vermutete. All dieses Wissen machte ihn auch ohne Träume zu einem guten Berater. Er hatte einst die Zitadelle besuchen wollen, die so viel Wissen bot, doch dann sah er, dass er zu jung starb und zu wenig Zeit hatte, um die Zitadelle zu besuchen. Also hatte er sich mit der Bibliothek seines Vaters begnügen müssen und würde sicher auf diese Bibliothek zugreifen, die Bücher enthielt, von denen er nichtmal wusste, dass es sie gab.
"Nun, wenn ich meinen Vater schreibe, sollte er wissen, mit wem ich sprach. Es dringen nicht of Nachrichten nach Grauwasserwacht, denn nicht viele Reisende kommen vorbei und wissen neues zu berichten. So nahm er an, dass Euer Bruder noch auf Winterfell verweilt", entgegnete Jojen. Zudem hatte er den Namen selbst wissen wollen, denn was dieser noch nicht wusste, war Jojen schon seit einiger Zeit bewusst: Sie würden noch lange miteinander zu tun haben. Länger, als Bran sich vorstellen konnte und sicher auf eine Art und Weise, die er jetzt für unmöglich hielt, würde er es ihm sagen.

@Bran Stark


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#15

RE: Bibliothek

in Norden 29.05.2016 14:35
von Bran Stark | 862 Beiträge

Okay. ^^ //

"Verzeiht mir MyLord. Ich nahm an das es sich um meinen hoher Bruder und König des Nordens handelte, den ihr antreffen wolltet.", gab Bran dann ehrlich zu.
Er hatte es nicht böse gemeint, und er hatte nichts dagegen einzuwenden wenn seine Gäste hier auf Winterfell blieben.
Er würde sie vermutlich kaum zu Gesicht bekommen, außer sie wünschten es ausdrücklich.
Bran hatte eben nach seiner Feder gegriffen, als er Lord Reeds Worte hörte, welche ihn aufsehen ließen.
Der junge Lord Reed wollte ihn also beraten?
Der junge Stark hielt in seiner Bewegung inne, ehe er seinen tiefblauen Augen auf seinem Gegenüber ruhen lies.
"Ihr wollt als mein Berater fungieren, MyLord Reed?", fragte Bran dann und er lehnte sich zurück.
"Dann beratet mich.", forderte Bran Jojen auf, seinen Blick auf den Jungen gerichtet.
"Was sagt Ihr zu meinem Vorschlag den ich Euch unterbreitet habe? Haltet Ihr meine Idee das Heer von Grauwasserwacht noch im Hintergrund zu halten, um für den Fall einer Finte der Lannisters gerüstet zu sein?", fragte der junge Lord von Winterfell dann.
Bran wusste noch nicht was er von Lord Reed halten sollte.
Irgendwie war der Junge ihm unheimlich, und gleichzeitig faszinierte Jojen ihn.
War es vielleicht weil er schon so herum weit und so viel herum gekommen war?
Bran selbst hatte Winterfell ja nie verlassen.
Der junge Stark dachte kurz nach, während Sommer den Blick seines Herrschens suchte.
Bran sah zu seinem Schattenwolf, und er beschloss dem Drängen seines vierbeinigen Freundes nachzugeben.
Wenn Lord Jojen Reed wirklich als sein Berater tätig sein wollte würde er ihn bald zu Besprechungen begleiten, oder unter vier Augen mit Bran sprechen, da musste dieser auch mit Sommer zurecht kommen.
Also nickte Bran Sommer leicht zu, und dieser trottete zu Lord Reed um ihn zu beschnuppern.
Bran beobachtete die Reaktion seines Gastes.
Es war ihm wichtig das dieser mit Sommer zurecht kam, das er Sommer respektierte.
Auch wenn dies wohl erst passierte wenn Jojen Reed das Vertrauen von Bran erhalten hatte.
Jedoch war der junge Lord auch Neugierig, da es doch ungewöhnlich war das ein Junge der kaum älter war als er, hier her kam und so offen um einen Beraterposten bat.
War es eine Finte?
Was auch immer dahinter steckte, Bran würde es wohl sehr bald in Erfahrung bringen.
Das Jojen bald mehr als nur ein Berater werden würde, das ahnte der junge Wolf zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

@Jojen Reed


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